Werbung schalten
MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Wie warnt Dresden im Katastrophenfall?

MeiDresden.de  18.07.2018  18:30 Uhr - (MS) - Zum Glück blieb Dresden von großen Katastrophen weitgehenst verschont. Zwar geplagt von Hochwasser und einigen Bombenfunden ist der größere Notfall bis jetzt nie eingetreten. Im Zeitalter des Smartphone ist es ein leichtes über eine sogenannte App eine Warnung an die Bevölkerung abzusetzen. Wie sieht es eigentlich in Dresden aus?

Newsletter

Wie bekannt ist gibt es die Warnapp „Nina“ vom BBK und den Katwarn.Sollte es in Dresden einen Katastrophenfall geben oder auch einen Bombenfund wird da über die App gewarnt und informiert, wollten wir von verschiedenen Stellen wissen.

Die Warnung der Bevölkerung obliegt im Katastrophenschutzfall den jeweiligen unteren Brand-, Rettungsdienst und Katastrophenschutz-Behörden (BRK). Diese sind insoweit auch gesetzlich verpflichtet, die erforderlichen Warnmittel (z. B. Sirenen, Lautsprecherfahrzeuge, Rundfunkdurchsagen) vorzuhalten, so das Sächsische Staatsministerium des Innern auf Nachfrage von MeiDresden.de

Das Sächsische Staatsministerium des Innern arbeiten gemeinsam  mit den Landkreisen und Kreisfreien Städten an einer sachsenweit einheitliche Lösung um die Bevölkerung im Ernstfall zu warnen. Im Zivilschutzfall oder bei landesweiten bzw. polizeilichen Lagen können Warnungen und Gefahreninformationen durch den Bund bzw. den Freistaat Sachsen über das vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe zur Verfügung gestellte Modulare Warnsystem des Bundes und der Länder (MoWaS) über die  WarnApp NINA verbreitet werden.

Grafik/Foto: MeiDresden.de

Von der Polizei heisst es auf unsere Nachfrage:" das Lagezentrum des Sächsischen Innenministerium ist an die Warn-App NINA angeschlossen. Bei besonderen Gefährdungslagen, wie Terror oder Amok, würde die Zentrale auch diese Warn-App nutzen. Ein Bombenfund gehört nicht dazu. Erste Wahl für Informationen bleiben aber die klassischen Medien (TV, Hörfunk, Onlinemedien).

Aus der Landeshauptstadt Dresden heisst es:
Zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall verfügt die Landeshauptstadt Dresden über ein flächendeckend eingerichtetes Sirenenwarnsystem, mit dem sich auch Sprachdurchsagen schalten lassen. Im Verbund mit dem Bürgertelefon sowie der Online- und Presseredaktion steht zur Warnung der Bevölkerung im Katastrophenfall deshalb ein umfangreiches Instrumentarium zur Verfügung, das im Bedarfsfall operativ erweitert werden kann (Lautsprecherfahrzeuge, Flugblätter, Durchsagen in Rundfunk und Fernsehen usw.).

Hinsichtlich der Verwendung einer Warn-App als ergänzendes Warnmittel ist es erklärtes Ziel des Sächsischen Staatsministeriums des Innern, die notwendigen Abstimmungen zur sachsenweiten Nutzung von MoWaS/NINA herbeizuführen, um die Warnung der Bürgerinnen und Bürger des Freistaates Sachsen per Warn-App sicherzustellen.

Warnapp Nina: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.materna.bbk.mobile.app

Katwarn: https://play.google.com/store/apps/details?id=de.combirisk.katwarn

Itunes: https://itunes.apple.com/de/app/nina/id949360949?mt=8

Copyright © 2018 MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.