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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Großes Ärgernis: Hinterlassener Hundekot auf Straßen oder Gehwegen ´

MeiDresden.de  07.08.2018  15:35 Uhr - (MS) - Hinterlassener Hundekot auf Straßen oder Gehwegen ist in großes Ärgernis. Für alles gibt es Reglungen. In der Polizeiverordnung vom 25. Januar 2018, hat der Hundehalter nach § 7 Absatz  2 Pflichten einzuhalten. Hier heißt es: "Abgelegter Tierkot ist unverzüglich von der/dem Tierführenden zu entfernen. Hierzu ist ein geeignetes Behältnis mitzuführen und auf Verlangen der Vollzugsbediensteten vorzuweisen." Ein MeiDresden.de Leser wollte wissen, warum es so wenige Hundekot-Beutelspender gibt und was mit der Hundesteuer gemacht wird. Dazu stelle MeiDresden.de an die Stadt eine Presseanfrage.

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Die Landeshauptstadt Dresden antworte auf Nachfrage: "Die Bereitstellung von Hundekotbeutelspendern ist keine Pflichtaufgabe der Landeshauptstadt Dresden.Vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft wurden 1999 und 2007 in verschiedenen Testgebieten gegen Verunreinigung mit Hundekot Beutelspender mit Kotbehälter aufgestellt und seit dem betrieben".

Foto: privat

Geringfügige Nutzung, Vandalismus, Missbrauch und Plünderung der Beutel führten zu erheblichen zusätzlichen Kostenaufwendungen. Nach mehrjähriger Betriebszeit und deren Auswertung wurde daher vom Amt für Stadtgrün und Abfallwirtschaft entschieden, in absehbarer Zeit keine weiteren Einrichtungen zur Hundekotentsorgung im öffentlichen Verkehrsraum zu installieren.Abweichend davon wurden Anfang Januar 2010 nochmals durch die Stadtverwaltung in Schwerpunktgebieten der Landeshauptstadt Dresden moderne Kombi-Papierkörbe mit integriertem Hundkotbeutelspender als vom Stadtrat beschlossenes Modellprojekt installiert. In Auswertung auch dieses Projektes konnte keine durchgreifenden Verbesserungen zur Hundkotverschmutzung und zum Beutelmissbrauch festgestellt werden.

Gegenwärtig werden seitens der Landehauptstadt Dresden keine Planungen zur Einordnung weiterer Hundebeutelspender/Kotbehälter vorgenommen. Die Kosten für die Kotbeutel (1.200.000 Stück pro Jahr) inklusive der Bestückung der insgesamt 56 durch die Landeshauptstadt Dresden betriebenen Hundebeutelspender belaufen sich auf rund 26.000 Euro jährlich.

Foto: privat

 

Hinzu kommen noch die Kosten für Reparaturen und die Beseitigung von Schäden durch Vandalismus. Diese variieren von Jahr zu Jahr und liegen jährlich zwischen 500 Euro und 1.500 Euro.

 Auf einem  Vonovia SE - Grundstück eine Dogstation. In Dresden gibt es rund 100 Stück davon  Foto: Enrico Pastor

Gegenwärtig gibt es in Dresden rund 13 000 Hunde. Die Hundesteuer von 108,000 Euro im Jahr fließt als normale Steuereinnahme in den Haushalt der Stadt, ohne Zweckbindung, teile die Stadt mit.

 

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