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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Die Sicht auf Sicherheit verunstaltet das Bild

MeiDresden.de  07.12.2018  15:45 Uhr - (MS) - Der Striezelmarkt in Dresden zieht jährlich tausende Gäste aus nah und fern an. Seit 2016, nach dem Anschlag auf einen Berliner Weihnachtsmarkt wurde auch in Dresden der Markt mit Nizza-Sperren eingekesselt. Wer in diesen Tagen zum Markt will, der bekommt große schwarze Säcke vorgesetzt. Auch Mifram-Sperren kommen zum Einsatz. Ist das noch der Striezelmarkt, den wir lieben? Fühlt man sich da wohl? Das muss sicherlich jeder selber wissen. Schön ist was anderes.

Foto: MeiDresden.de

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Die Nizza-Sperren und die Wasserpacks hätten durch tonnenschwere Pflanzkübel mit Tannen ersetzt werden können. Doch die waren dem Stadtrat einfach mal zu teuer. Bis 24. Dezember laden die 233 Marktstände zum Bummeln, Schlemmen und Shoppen ein. Doch hat sich die Stadt einmal Gedanken über das "Bild" gemacht, was aus Dresden heraus geht? Sicherlich nicht. Wenn Sie die hätte, wären doch bestimmt die großen schwarzen Wasserpacks etwas weihnachtlicher daher gekommen. Oder?

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Schaut man genauer hin, staunt man nicht schlecht. Die Mifram-Sperren sind durch eine schlichte Kette angekettet. Hat man Angst, dass die jemand klaut? Täglich sind bis zu 12 Polizeibeamte mit eigener Striezelmarkt-Wache im Einsatz, dazu Mitarbeiter des Ordnungsamtes sowie ein privater Sicherheitsdienst.

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