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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Parkverbot auf der St. Petersburger Straße und die Polizeibehörde ist im Einsatz

MeiDresden.de  10.07.2019  14:30 Uhr - Das Parken auf der St. Petersburger Straße ist seit dem 21.06.2019 zwischen Georgplatz und der Sidonienstraße beidseitig verboten. Grund ist das man das Radfahren auf der St. Petersburger Straße sicherer machen möchte. Eine neue Markierung soll zeitnah erfolgen, teilte die Stadt mit. Doch noch immer Parken PKWs und das Ordnungsamt verteilt Knöllchen. Wie Meidresden am Samstagvormittag beobachtren konnte.


 
Seit Mittwoch, 19. Juni 2019 steht der vom Straßen- und Tiefbauamt neu gebaute Parkplatz auf dem südlichen Ferdinandplatz zur Verfügung. Parken können hier Bewohner des Bewohnerparkgebietes 5 gebührenfrei mit einem gültigen Bewohnerparkausweis. Für andere Nutzer ist das Parken gebührenpflichtig. Der Parkplatz verfügt über 210 Pkw-Stellplätzen und fünf Behindertenstellplätze.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

„Diese Maßnahme ist notwendig, um das Radfahren auf der St. Petersburger Straße sicherer zu machen. Eine andere Lösung gibt es nach dem tragischen Unfalltod einer Radfahrerin kurzfristig nicht. Unser Ermessensspielraum ist hier auf null reduziert“, erklärt Baubürgermeister Raoul Schmidt-Lamontain. „Wir rechnen damit, dass künftig sogar mehr Radfahrer diese Radwege nutzen werden. Vor allem Radfahrer, die sich bisher über die Prager Straße oder andere Ausweichrouten ihren Weg zur Technischen Universität gesucht haben.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

Unsere Verkehrsplaner werden sich deshalb weiter mit der St. Petersburger Straße beschäftigen. Ein sicherer und komfortabler Radweg in Nord-Süd-Richtung ist notwendig. Wie mit dem Bauausschuss besprochen, prüfen wir, was wir dazu weiter verbessern können. Ohne bauliche Maßnahmen wird das aber höchstwahrscheinlich nicht möglich sein“, beschreibt Schmidt-Lamontain die Planungsaufgabe.

Foto: MeiDresden.de/Mike Schiller

„Insbesondere können wir die Radfahrer auf der Ostseite nicht über den Gehweg führen. Dafür ist der Gehweg zu schmal. Aufgrund der Stärke des KfZ-Verkehrs sind separat ausgewiesene Radwege vorgeschrieben. Zu den parkenden Autos müssten wir einen zusätzlichen Sicherheitsstreifen einordnen. Sonst hätten wir wiederum die Gefahr sich öffnender Autotüren, nur von der anderen Seite. Allerdings wäre dies noch gefährlicher, da der Beifahrer weniger als der Fahrer mit einem Radfahrer rechnet“, so Schmidt-Lamontain.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden

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