Wie MeiDresden.de bereits 2017 berichtete, zerfällt der "Schweinedom" im Ostragehege zusehenst. Das Gebäude könnte das Ostragehege positiv prägen, doch es steht leer und es verfällt. Das Dach hat große Löcher wo es reinregnet. Eine positive Nachricht gibt es leider nicht.

Wie MeiDresden.de bereits 2017 berichtete, zerfällt der "Schweinedom" im Ostragehege zusehenst. Das Gebäude könnte das Ostragehege positiv prägen, doch es steht leer und es verfällt. Das Dach hat große Löcher wo es reinregnet. Eine positive Nachricht gibt es leider nicht.Wie Messe Dresden Geschäftsführer Ulrich Finger auf Nachfrage sagte, erfolgt derzeit eine Dach- und Fassadesanierung im oberen Bereich des Turmes. Dies ist dringend erforderlich, da der Zustand einen weiteren Winter kaum zugelassen hätte.

Schweinedome iom Ostragehege  (Foto: MeiDresden.de)Schweinedome iom Ostragehege (Foto: MeiDresden.de)

Dieses Gebäude war früher das Heiz- und Maschinenhaus für den Schlachthof Dresden. Das Gebäude steht leer und fristet so sein dasein mehr schlecht als Recht.

MeiDresden.de hatte EXKLUSIV die Möglichkeit in den Schweinedom zu gehen. Die Umbaukosten bezifferte der Geschäftsführer der Dresdner Messe Ulrich Finger auf Nachfrage von MeiDresden.de auf rund 20 Mio Euro. Der Schweinedom wäre ein idealer Nachbar zur Messe, sagte Finger in einem Interview.

Schweinedome iom Ostragehege - Bild: Ulrich Finger, geschäftsführer der Messe Dresden    (Foto: MeiDresden.de)Schweinedome iom Ostragehege - Bild: Ulrich Finger, geschäftsführer der Messe Dresden (Foto: MeiDresden.de)

Bereits 2011 äußerte sich Ulrich Finger zum Thema Schweinedom. Es könnte das Wahrzeichen des Messegeländes sein oder werden. Gespräche und Vorstellungen gab es zu genüge, doch so richtig will das ganze Unterfangen nicht beginnen. Der Dresdner Künstlers Fritz Wolf sprach in der Vergangenheit auch mal den "Schweinedom" als Kunstmuseum umbauen zu wollen. Hierfür wurde zu Spenden aufgerufen.Im Moment wird der Eingangsbereich der Halle von der Messe genutzt.

Den Turm den man sieht, dass ist ein Schornstein den man umbaut hat. Zu Erlweins Zeiten durften im Stadtbild keine Schornsteine sichtbar sein und so lies er die Esse umbauen.Das sehr markante Gebäude im Ostragehege erhielt schnell den Spitznamen "Schweinedom".

Schweinedome iom Ostragehege  (Foto: MeiDresden.de)Schweinedome iom Ostragehege (Foto: MeiDresden.de)

Die Maschinenhalle könnte man zu einer Art kleineren Konzerthalle umbauen für 800-1000 Besucher, sagte Ulrich Finger, Geschäftsführer der Dresdner Messe in einem Interview vor einigen Jahren.

Schweinedome iom Ostragehege  (Foto: MeiDresden.de)Schweinedome iom Ostragehege (Foto: MeiDresden.de)

Schweinedome iom Ostragehege  (Foto: MeiDresden.de)Schweinedome iom Ostragehege (Foto: MeiDresden.de)

Doch was sind die wahren Kosten?
Das Gebäude befindet sich in der Verwaltung der Stesad, zu den Kosten schwieg das Unternehmen auf Nachfrage von MeiDresden.de
Es ist ein Einzeldenkmal und in der Sachgesamtheit Schlachthofinsel/Ostragehege gelegen. Seit Eröffnung der Messe Dresden wurden verschiedene Anstrengungen unternommen dem Gebäude in der Nachbarschaft der Messehallen eine sinnvollen neuen Nutzung zu geben. Das Amt für Kultur und Denkmalschutz ist in diese Planungen einbezogen. Leider wurde bis heute keine praxistaugliche Nachnutzung gefunden, so die Landeshauptstadt Dresden auf Nachfrage von MeiDresden.de.

Der Eigentümer des Gebäudes ist die DGI Gesellschaft für Immobilienmanagement. In Verwaltung hat es die Stesad. Auf Nachfrage sagte der Verwalter: Alle bisherigen Bemühungen sind an der Größe/Umfang und an der Wirtschaftlichkeit des Gebäudes gescheitert.“

 

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