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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Erpressermails mit Geldforderung im Umlauf

MeiDresden.de 12.08.2019  14:15 Uhr - (MS) Sie haben die letzte Gelegenheit, Ihr soziales Leben zu retten - ich mache keine Witze !! Ich gebe Íhnen die letzten 72 Ştunden, um die Zahlung zu tätigen, bevor ich ein Vίdeo mit Ihrer Masturbation an alle Ihre Freunde schicke. So oder ähnlich fangen die Betrügerischen Emails an. Weiter unten in der Email will man Geld an Hand von Bitcoins von ihnen. Im ersten Blick sehr erschreckend. Wie soll man damit umgehen? MeiDresden.de fragte bei der Polizei Dresden und der Verbraucherzentrale Sachsen nach.



Wie die Polizei Dresden.de sagte, sollten Straftaten letztlich regelmäßig bei der Polizei angezeigt werden. Hierbei handelt es sich um eine bundesweite Betrugsmasche. Festzuhalten bleibt jedoch, dass man nicht auf die Geldforderung eingehen sollte!

-Symbolfoto -

Auch die Verbraucherzentrale Sachsen schrieb, dass man sich von solchen erpresserischen Mails nicht einschüchtern lassen sollte. Auch keinesfalls sollte man auf diese wie auf jegliche per Mail ausgesprochenen Geldforderungen eingehen. Wer die Mail nur öffnet, dem wird in der Regel nichts passieren. Keinesfalls sollten Nutzer außerdem – sei es aus Neugier, sei es aus Unachtsamkeit – der Aufforderung folgen, einen Link zu klicken, einen Anhang zu öffnen oder etwa Login-Daten auf einer Internetseite einzutragen, so die VZS auf Nachfrage.

Weiter sagte sie: "Der Druck, sich solche E-Mails näher anzuschauen oder auf das Ansinnen des Absenders einzugehen, ist für Nutzer nachvollziehbar hoch. Die Glaubwürdigkeit wird dadurch noch erhöht, dass die Mails vielfach den Adressaten persönlich mit seinem Namen ansprechen, teilweise sogar noch weitere persönliche Daten von ihm aufführen. Deshalb heißt es hier: genau hinschauen und die Echtheit der Mail prüfen. Aus der Absender-Mailadresse kann man oft schon wichtige Anhaltspunkte ablesen. Ist diese eher „kryptisch“, besteht aus sinnfreien Buchstaben und Zahlen, spricht dies für einen unseriösen Absender".

Generell sind per Mail ausgesprochene Geldforderungen von Unbekannten können generell als unseriös betrachtet werden. Wer unsicher ist, kann der Verbraucherzentrale Sachsen nachfragen. Gerade bei solch erpresserischen Mails ist außerdem Strafanzeige bei der Polizei geboten. Dies ist auch über im Internet über die so genannte Online-Wache möglich.  

Sehr wichtig ist schließlich niemals auf Spam- oder Phishing-Mails zu antworten, etwa um die eigene Wut loszuwerden. Eine Antwort zeigt dem Absender, dass die verwendete Mailadresse tatsächlich existiert
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