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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Reiseveranstalter JT Touristik GmbH aus Berlin beantragt Insolvenz
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MeiDresden.de  11.10.2017  16:00 Uhr - Vor wenigen Tagen hat die JT Touristik GmbH Insolvenz beantragt. Verbraucher, die hier eine Reise gebucht haben, haben immerhin noch Glück im Unglück: Die Firma bietet vorrangig Pauschalreisen an. Im Falle einer Insolvenz sind Kunden damit über einen Reisesicherungsschein zumindest finanziell abgesichert. Entgangene Urlaubsfreuden werden allerdings nicht ersetzt.

Mit einem Sicherungsschein ist im Falle einer Insolvenz des Anbieters eine Absicherung für den bereits gezahlten Reisepreis und sonstige notwendige Aufwendungen über eine Versicherung gewährleistet. Ein Sonderkündigungsrecht für Reisende aufgrund der Insolvenz besteht allerdings nicht. „Wer seine Reise jetzt kündigt, muss mit Stornogebühren rechnen“, gibt Anne-Katrin Wiesemann von der Verbraucherzentrale Sachsen zu bedenken.


 
Laut JT Touristik wird für alle Reisen, die bis zum 31. Oktober angetreten werden, der Versicherungsschutz garantiert. „Für die Reisenden bedeutet dies: Entweder erhalten sie ihr Geld zurück oder die Versicherung sorgt dafür, dass die Reisen durchgeführt werden“, so Rechtsexpertin Wiesemann. Die Entscheidung darüber trifft die Versicherung – in diesem Fall die Generali Versicherung.
 
„Falls Reisenden vor Ort trotz bezahlter Reise erneut zur Kasse gebeten werden, sollte man sich diese Zahlungen unbedingt schriftliche bestätigen lassen. Diese Zahlungen werden dann vom Versicherer reguliert“, rät Anne-Katrin Wiesemann weiter. Die Generali Versicherung hat die Europäische Reiseversicherung (ERV) mit der Abwicklung der Schadenfälle beauftragt ist.
 
Auch in diesem Jahr sucht die Verbraucherzentrale Sachsen wieder den Prellbock 2017. Der Negativpreis wird an das Unternehmen vergeben, das Kunden geprellt oder verärgert hat. Vorschläge werden noch bis Mitte November auf der Webseite der Verbraucherzentrale Sachsen entgegen genommen. Wer den Prellbock in diesem Jahr erhält, wird im Dezember bekannt gegeben.

 

Quelle: Verbraucherzentrale Sachsen

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