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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - Beim Schnee schippt das Finanzamt mit - Steuervergünstigung für alle, die Einfahrt und Gehsteige lieber von Profis räumen lassen

MeiDresden.de  05.12.2017  16:00 UhrDie Tage sind kürzer, die Kleidung ist dicker und die Wege sind rutschiger: Alle Jahre wieder zieht der Winter ein. Dass die kalte Jahreszeit nicht nur aus Stollen essen und Geschenke auspacken besteht, wird einem spätestens klar, wenn man frühmorgens in der Kälte die Einfahrt von Schnee und Eis befreien muss. Wer sich nicht selbst morgens aufmachen will, um den Bürgersteig vor seinem Grundst ück ordnungsgemäß zu räumen, kann auch einen Winterdienst mit der Schneebeseitigung beauftragen. Die Arbeitskosten hierfür sind als haushaltsnahe Dienstleistung steuerlich begünstigt, so der Steuerberaterverband Sachsen e.V.

Schon einige Jahre zuvor hatte der Bundesfinanzhof eine entsprechende Entscheidung gefällt. Demnach kann auch die Inanspruchnahme von Dienstleistungen, die jenseits der Grundstücksgrenze auf fremdem, beispielsweise öffentlichem Grund erbracht werden, als haushaltsnahe Dienstleistung im Rahmen der Einkommensteuererklärung zu berücksichtigen sein. „Die Leistungen müssen jedoch in unmittelbarem räumlichem Zusammenhang zum Haushalt durchgeführt werden und diesem dienen“, erläutert Dr. Andreas Zönnchen, Steuerberater und Präsident des sächsischen Steuerberater-verbandes die Steuerrechtslage. „Zu derartigen Leistungen zählen gemäß Bundesfinanzhof eben auch die Reinigung und Schneeräumung von öffentlichen Straßen und Wegen.“



Das Bundesfinanzministerium folgte dem höchsten deutschen Finanzgericht und hat den Katalog der Steuerermäßigungen für haushaltsnahe Dienstleistungen und Handwerkerleistungen nach Paragraph 35a des Einkommensteuergesetzes überarbeitet. „Das Ministerium erweiterte dabei den Begriff ‚im Haushalt’ auf angrenzende Grundstücke“, berichtet Dr. Zönnchen.

Neben der steuerlichen Absetzbarkeit der Kosten eines externen Winterdienstes gibt es noch weitere interessante Steuersparmöglichkeiten, verrät der Präsident des sächsischen Steuerberaterverbandes. „So können beispielsweise die Kosten für den Anschluss des Haushalts an die Ver- und Entsorgungsnetze in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Zudem kann das Finanzamt an der Versorgung und Betreuung eines Haustieres im Haushalt des Steuerpflichtigen beteiligt werden.“

Damit niemand wegen der ständigen Neuerungen bei den absetzbaren Ausgaben im Einkommenssteuerrecht ins Schlittern gerät, empfiehlt es sich, frühzeitig einen Steuerberater zurate zu ziehen. Den passenden Steuerberater um die Ecke findet man ganz leicht und schnell mit dem Steuerberater-Suchservice des Deutschen Steuerberaterverbands unter: www.steuerberater-suchservice.de
Internet: www.stbverband-sachsen.de

 

Quelle. mecco


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