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MeiDresden.de - Aktuelle News aus Dresden und der Umgebung - - Anzeige - Dynamo Dresden: Wie geht es weiter?

Auch dieses Jahr ist für den Dynamo Dresden leider kein Zuckerschlecken – der Zweitligist muss um jeden Erfolg kämpfen, und auch die Transferproblematik bringt einige Unruhe in das Team, das doch so dringend Stabilität benötigt. Der Dynamo befindet sich derzeit auf dem 14. Tabellenplatz und muss sein Level dringend anziehen, um diese Saison nicht wieder unter „ferner liefen“ zu beenden.

Neuzugänge im Spielerkader sind derzeit der Fokus der Mannschaft: So wurde beispielsweise Jannis Nikolaou von den Würzburger Kickers verpflichtet, und auch der dänische Linksverteidiger Brian Hamalainen scheint sich für den SGD entschieden zu haben. So weit, so gut. Doch der Dynamo hat derzeit noch ein viel größeres Problem – und zwar, einen geeigneten Torwart zu finden.

Torwart gesucht – Wer kommt ins Team?

Derzeit laufen die Bemühungen um einen neuen Torwart beim Dynamo Dresden heiß, denn schließlich kommt der vom TSG 1899 Hoffenheim geliehene Marvin Schwäbe nicht mehr in Frage und muss dringend und zeitnah würdig ersetzt werden. Martin Wiegers soll als Dritter im Bunde für die Keeperstelle eingesetzt werden. Eine weitere Option ist Markus Schubert. Doch ob der noch sehr junge Spieler mit seinen 19 Jahren als Stammtorwart des Vereins eingesetzt wird, ist fraglich.

Foto: MeiDresen.de (Archiv)

Eine weitere Option wäre Marius Müller, der zu den besten Torhütern in der zweiten Liga gehört. Derzeit ist Müller noch an den 1. FC Kaiserlautern verliehen, wobei sein Vertrag mit seinem Stammverein Leipzig noch bis Anfang 2019 angesetzt ist. Da Müller ja dann von „den roten Bullen“ stammen würde, hätte er es bei den Dynamo-Fans wahrlich nicht leicht, wobei auch diese Probleme früher oder später überwunden werden könnten. Vermutlich würde Müller ein lukratives Angebot von Dynamo nicht ablehnen, da der Torhüter in Leipzig derzeit kaum eine Perspektive hat und wahrscheinlich einem festen Wechsel zustimmen würde.

Geht Mlapa nach Spanien?

Des einen Leid, des anderen Freud‘ – auch, wenn Peniel Mlapa beim Dynamo nicht richtig Fuß fassen konnte – für andere, auch internationale Teams ist der Spieler auf jeden Fall interessant und wird vom spanischen Erstligisten Raya Vallecano und dem belgischen Verein Standard Lüttich heiß umworben. Da Mlapa den SGD nur anfänglich überzeugen konnte, würde die Mannschaft den Tschechen ohne Probleme ziehen lassen. Wer Lust hat, aus seinen Fußballkenntnissen bares Geld zu machen, kann dies beispielsweise mit einem kleinen Wett-Tipp unter https://www.sportwetten.net/redbet/ tun. Hier finden sich neben den besten Fußballangeboten auch tolle Boni, die es sich auf jeden Fall auszuprobieren lohnt.

Foto: Martin Vogler

Ehrenspielführer Geyer in der Kritik

Neben den derzeitigen Transferproblemen sowie der schwächelnden Leistung des Teams hat Dynamo Dresden auch noch andere Punkte zu verkraften: Die Altinternationalen Kreische, Sammer und Riedel fordern die Absetzung von Ehrenspielführer Geyer, da dessen Stasi-Vergangenheit ein schlechtes Licht auf den gesamten Verein wirft. Geyer galt in seinen Glanzzeiten als technisches Genie der damaligen Formation unter Walter Fritzsch und war Ende der 1980er und Anfang der 1990er Jahre selbst erfolgreicher Dynamo-Trainer.

Doch die Tatsache, dass Geyer als informeller Mitarbeiter der Stasi seine Mitspieler und seine Trainer aushorchte, ist vielen auch heutzutage weiterhin ein Dorn im Auge. Gerade die drei weiteren Ehrenspielführer Riedel, Sammer und Kreische wehren sich dagegen, ihre Bilder im Stadion neben dem Portrait von Geyer zu sehen. Dies ging sogar so weit, dass die ehemaligen Spieler einen Antrag einreichten, durch welchen Geyer die Ehrenspielführer-Würde genommen werden soll.

Trotz des Antrags reagierte das Vereinsgremium lange nicht, da es sich bei dieser Sache um ein Reizthema handelt, das gerade in der Öffentlichkeit keine allzu hohen Wellen schlagen sollte. Die drei ehemaligen Spieler hielten sich nach ihrem Antrag bewusst im Hintergrund, sahen sich jedoch durch die mangelnde Reaktion des Vereins gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Wie es auch in diesem Fall weitergehen wird, wird die Zeit zeigen.

 

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