Die Urlaubszeit - viele tolle Reiseziele locken wieder in die Ferne. Haben wir alles gut vorbereitet? Wer kümmert sich in unserer Abwesenheit um Haus oder Wohnung?

Die ausgerufenen Reiselockerungen bieten für viele Menschen die Möglichkeit, ihren Urlaub auch wieder etwas weiter weg zu verbringen. Da jedoch für etliche der ursprünglich geplanten Reiseziele, gerade außerhalb Europas, die Reisewarnung bis auf weiteres fortbesteht, ist es für alle Urlauber wichtig, sich vor Reiseantritt beim Auswärtigen Amt über Einreisebeschränkungen, Einschränkungen des öffentlichen Lebens sowie Quarantänemaßnahmen im jeweiligen Zielland zu informieren.

Das LKA Sachsen informiert zum Thema Sicherheit im Urlaub   (Foto: Holger Kraft Pixabay)Das LKA Sachsen informiert zum Thema Sicherheit im Urlaub (Foto: Holger Kraft Pixabay)

Damit der Urlaub aber auch sonst rundum gelingt, sollte man in diesem Jahr nicht nur die Mund-Nase-Maske dabei haben, sondern auch die vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln beachten. Aber auch vor Betrügern und Dieben, welche diese besondere Situation für Ihre Zwecke ausnutzen, müssen sich Urlauber in Acht nehmen.

Diesen Sommer werden viele Reisende verstärkt mit dem eigenen Auto oder Wohnmobil vor allem innerhalb Europas reisen. Die Bandbreite der möglichen Straftaten erstreckt sich von der Gefahr, die Urlaubsbuchung über einen Fake-Shop abzuschließen, über Einbrüche in die verlassenen eigenen vier Wände bis hin zu den verschiedensten Diebstahlsdelikten, vom Taschendiebstahl bis zum gestohlenen Reisegepäck aus Fahrzeugen und noch weiteres mehr.

Dass LKA rät allen Urlaubern:

• Wenn Sie Ihren Urlaub online buchen, beachten Sie, dass es im Internet gefälschte Verkaufsplattformen gibt, sogenannte Fake-Shops. Auf diesen Plattformen bieten Betrüger gegen Vorkasse Produkte an, die es in Wahrheit gar nicht gibt, beispielsweise auch Flugreisen. Haben die Opfer bezahlt, ist das Geld weg. Achten Sie auf eine sichere Verbindung zum Shop. Sie erkennen das am Vorhängeschloss im Browser und die Abkürzung "https" in der Adressleiste. Bei zu »schönen« Angeboten, recherchieren Sie im Netz nach diesem Anbieter. Gibt es Beschwerden oder Warnungen? Seriöse Internet-Seiten haben ein vollständiges Impressum.
Halten Sie Ihren PC mit Updates immer auf dem aktuellsten Sicherheits-Stand!

• Lassen Sie während Ihrer Abwesenheit Ihr »zu Hause« nicht unbewohnt erscheinen. Bitten Sie Nachbarn oder Verwandte darum, regelmäßig nach dem Rechten zu sehen und beispielsweise den Briefkasten zu leeren. Hinterlassen Sie auch auf Ihrem Anrufbeantworter keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit.

• Auch wenn Sie Ihre Freude am wohlverdienten Urlaub teilen möchten, denken Sie daran, dass Kriminelle die sozialen Netz-werke nutzen, um mögliche Opfer auszuspähen. Überlegen Sie gut, wen Sie an Ihren Urlaubserlebnissen tatsächlich teilhaben lassen wollen. Posten Sie Ihre Urlaubsbilder nur an vertrauenswürdige Personen oder an geschlossene Nutzergruppen.

• Kopieren Sie wichtige Unterlagen (Pass, Kreditkarte, Impfausweis) vor Reiseantritt und bewahren Sie diese an separater Stelle in Ihrem Gepäck auf. Falls die Möglichkeit besteht, nutzen Sie für wichtige Unterlagen, Geld, Kreditkarten oder Schmuck den Zimmersafe.

• Nehmen Sie nur so viel Bargeld, Zahlungskarten oder Ausweise mit wie nötig und tragen Sie diese immer am Körper (z.B. in einer verschließbaren Innentasche der Kleidung, im Brustbeutel oder in einer Gürteltasche). Behalten Sie auch beim Bezahlen Ihre Kreditkarte immer im Auge. Bewahren Sie Ihre persönliche Identifikationsnummer (PIN) nicht in Ihrer Geldbörse auf. Lernen Sie sie auswendig.

• Wurde Ihre Zahlungskarte gestohlen, lassen Sie diese sofort unter der Sperrnotruf-Nummer 116 116 sperren. Die Nummer ist auch aus dem Ausland mit der entsprechenden Landesvorwahl +49 für Deutschland erreichbar. Zur zusätzlichen Sicherheit, insbesondere für die Erreichbarkeit aus dem Ausland, ist der Sperr-Notruf auch unter der Rufnummer +49 (0)30 40 50 40 50 zu erreichen.

• Informieren Sie nach der Sperrung Ihr kontoführendes Kredit-institut. Damit Ihre Debitkarte auch für das elektronische Lastschriftverfahren (SEPA Lastschrift) gesperrt werden kann,

müssen Sie den Verlust Ihrer Karte der Deutschen Polizei melden. Nur diese kann eine sogenannte freiwillige KUNO-Sperrung bei den Handelsunternehmen veranlassen.

• Lassen Sie Wertgegenstände und Ihr Gepäck nie unbeaufsichtigt. Seien Sie insbesondere bei größeren Menschenansammlungen, z. B. im Gedränge an Bahnhöfen, Flughäfen oder in der Nähe von Sehenswürdigkeiten vorsichtig. Diese sind bei Taschendieben sehr beliebt.

• Tragen Sie Ihre Handtasche immer am Schulterriemen und klemmen Sie diese auf der zur Straße abgewandten Seite unter den Arm, damit vorbeifahrende Rad- oder Mopedfahrer sie nicht entreißen können.

• Schließen Sie Auto, Wohnwagen, Hotelzimmer oder Ferien-wohnung immer ab, auch wenn Sie nur kurz weg sind. Lassen Sie Geld und andere Wertsachen nie offen herumliegen. Auch das Auto ist kein Tresor!

• Kaufen Sie Fahrscheine für Ausflugsfahrten oder Eintrittskarten für Veranstaltungen nur im Hotel oder bei offiziellen Verkaufsstellen, nicht bei »fliegenden Händlern« auf der Straße.

• Vereinbaren Sie, bevor Sie Dienstleistungen wie Taxifahrten, Ausflüge oder Fremdenführungen in Anspruch nehmen, einen verbindlichen Preis.

Weitere Informationen finden Sie unter den folgenden Links:
https://www.polizei.sachsen.de/de/4160.htm.
https://www.polizei.sachsen.de/de/6937.htm
https://www.polizei-beratung.de

Quelle: LKA Sachsen

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