Dresden. Wenn alles klappt und das Baurecht erteilt wird, soll Nordwestlich des Neustädter Bahnhofs Dresden das "Bogenviertel" entstehen.

Wenn alles klappt und das Baurecht erteilt wird, soll Nordwestlich des Neustädter Bahnhofs Dresden, wo sich Großenhainer Straße und Hansastraße treffen das "Bogenviertel" entstehen. Dies bestätigte Jan Tröber - Geschäftsführender Architekt von TSSB architekten.ingenieure gegenüber MeiDresden.de Weiter sagte er:"einen genauen Baubeginn können wir Ihnen leider nicht mitteilen. Es wird jedoch davon ausgegangen Ende nächsten Jahres Baurecht zu haben.
Derzeit läuft die Planung".

Dresdner Neustadt soll ein Bogenviertel erhalten  - Foto:  TSSB architekten.ingenieureDresdner Neustadt soll ein Bogenviertel erhalten - Foto: TSSB architekten.ingenieure

Auf dem genannten Areal wo sich Großenhainer Straße und Hansastraße treffen, sollen überwiegend brachliegende Flächen einer neuen Nutzung zugeführt und größere Wohn- und Gewerbeobjekte entwickelt werden. Der Wettbewerb wurde nun zu Gunsten von TSSB entschieden und unser Entwurf für das weitere Verfahren bestimmt. Inhalte sind die städtebauliche Entwicklung und Neubau von mehreren Wohn- und Geschäftshäusern, sowie die Sanierung des denkmalgeschützten Lokschuppens. Der Standort ist geprägt durch die ehemalige Nutzung als Gleisbogen was in der städtebaulichen Ausformung des neuen Quartiers wieder aufgenommen wurde und auch in der Fassadengestaltung wiederzufinden ist.

Dresdner Neustadt soll ein Bogenviertel erhalten  Foto: MeiDresden.deDresdner Neustadt soll ein Bogenviertel erhalten Foto: MeiDresden.de

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Dabei wird die Position des ehemaligen Gleisbogens in Form einer neuen Quartierstraße abgebildet, an welcher sich die nördlich geplanten Quartiere orientieren. Durch das Abtragen der vorhandenen Böschung wird das neue Quartier an den Vorplatz des Lokschuppens und des Neustädter Bahnhofes angebunden und mit der Umgebung vernetzt. Die Fortführung des Bogens als neue Erschließungsstraße samt großflächigem Grünzug ermöglicht die Verbindung der Gebiete von der Lößnitzstraße bis über die Hansastraße hinweg.

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Durch diese umspannende Form entsteht das neue „Bogenviertel“ das eine vielfältige Nutzungsstruktur, bestehend aus bürgerfreundlichen, öffentlichen Räumen, einem familienfreundlichen Wohnumfeld, sowie gewerblichen und sonstige Nutzungen vorsieht. So wird die Entwicklung des Stadtgebietes gefördert ohne die Wohnnutzungen zu beeinträchtigen.

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Charakteristisch für die unmittelbare Umgebung sind die gründerzeitlichen Blockrandquartiere mit kleinteiliger Parzellenstruktur. Diese sind hinsichtlich der Gebäudetiefen und Gebäudehöhen maßstabsbildend für die bauliche Ausformung des neuen „Bogenviertels“. Dabei werden die Raumkanten und Baufluchten entlang der Hansa- und Lößnitzstraße fortgeführt. Die neuen Blockstrukturen erhalten, in Anlehnung an die Umgebungsbebauung, eine Betonung der Ecksituationen durch ein- bis zweigeschossige Überhöhungen. Die Gebäude an der Hansastraße und der Großenhainer Straße werden als Hochpunkte der Ausfallstraßen konzipiert und geben als Auftakt den sehr breiten Straßen einen ansprechenden Halt.

Quelle: TSSB architekten.ingenieure