Berlin/Mainz. Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer stört Lieferketten in der Industrie. Derzeit stehen 190 Güterzüge still.

 

Berlin/Mainz. Der Streik der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Schienengüterverkehr der Deutschen Bahn kann massive Auswirkungen auf Lieferketten für die deutsche und europäische Industrie haben. Aktuell stehen rund 190 Güterzüge im Rückstau. Die DB befürchtet, dass durch den Streik dem klimafreundlichen Schienengüterverkehr ein nachhaltiger Schaden zugefügt wird, weil Kunden ihre Verkehre in dieser Situation auf die Straße zurückverlagern könnten.

Foto: DB AG / Volker Emersleben Foto: DB AG / Volker Emersleben

Bisher konnte DB Cargo mit großem Aufwand die versorgungsrelevanten Züge fahren. Dabei handelt es sich um volkswirtschaftlich wichtige Züge, die Kraftwerke und große Industriebetriebe versorgen. Zur Sicherstellung der Transporte kooperiert DB Cargo außerdem mit Eisenbahnverkehrsunternehmen in Deutschland und Europa. Derzeit ist der Betrieb bundesweit betroffen.

Nach Streikende wird das Unternehmen mit Hochdruck die zurückgestauten Züge abbauen. Alle Kund:innen wurden rechtzeitig kontaktiert und über die Lage informiert. Damit sollen die Auswirkungen so gering wie möglich gehalten werden.

Quelle: Deutsche Bahn