Dresden. Sachsens Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler „Flughafen steht für Freiheit, Wirtschafts- und Wissenschaftskontakte sowie Heimat“

Sachsens Landtagspräsident Dr. Matthias Rößler hat sich dafür ausgesprochen, den Flughafen Dresden nach dem ersten sächsischen Ministerpräsidenten Prof. Dr. Kurt Biedenkopf zu benennen. Dr. Matthias Rößler: „Flughafen steht für Freiheit, Wirtschafts- und Wissenschaftskontakte sowie Heimat“

„In Erinnerung an unseren herausragenden ersten Ministerpräsidenten sollte der Flughafen Dresden den Namen ‚Kurt Biedenkopf‘ tragen. Das wäre eine angemessene Würdigung für die bedeutendste politische Persönlichkeit Sachsens nach 1990. Biedenkopf hat den Freistaat und die Stadt Dresden entscheidend geprägt etwa mit dem Wiederaufbau der Frauenkirche und als Standort für die Halbleiterindustrie. Ein Flughafen steht für Freiheit, Wirtschafts- und Wissenschaftskontakte und er ist für Urlauber zugleich Heimat – diese Mischung passt zu Biedenkopf.

Landtagspräsident: „Flughafen Dresden sollte den Namen ‚Kurt Biedenkopf‘ tragen“ ©MeiDresden.deLandtagspräsident: „Flughafen Dresden sollte den Namen ‚Kurt Biedenkopf‘ tragen“ ©MeiDresden.de

Kurt Biedenkopf hat sich um Sachsen ebenso verdient gemacht wie Franz-Josef Strauß um Bayern oder Willy Brandt um Berlin – nach denen der Flughafen München und der BER benannt sind.

Als Miteigentümer der Mitteldeutschen Flughafen AG kann der Freistaat hier für eine Umbenennung selbst aktiv werden. Ich bin mir sicher, dass die Sachsen und die Dresdner eine solche Ehrung für Kurt Biedenkopf mit großer Mehrheit unterstützen.“

Quelle: Sächsischer Landtag