Dresden. update 14.09.2021 - Zur Störungsursache des großflächigen Stromausfalls in Dresden und im Dresdner Umland am Montag, liegen jetzt erste Erkenntnisse vor!

Update - Großflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung / Nachtrag

(Dresden, 13.09.2021) Zur Störungsursache des heutigen, großflächigen Stromausfalls in Dresden und im Dresdner Umland liegen jetzt erste Erkenntnisse vor: Bei der Untersuchung der Störungsursache wurden verschmorte Reste eines Flugobjektes gefunden. Nach jetzigem Kenntnisstand wurde ein Sammelschienenkurzschluss von extern durch einen metallbeschichteten Ballon verursacht. Ob dieser Ballon gezielt gesteuert oder zufällig an die neuralgische Stelle des Einspeise-Umspannwerks Dresden Süd gelangte, wurde im Laufe des Abends von der Kriminalpolizei vor Ort untersucht. Die Auswertungen der Untersuchungen dauern noch an.

Großflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor  Foto: © SachsenNetzeGroßflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor Foto: © SachsenNetze

Großflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor  Foto: © SachsenNetzeGroßflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor Foto: © SachsenNetze

Die Kolleginnen und Kollegen der SachsenNetze arbeiteten mit Hochdruck an der Behebung der Störung, sodass bereits um 15:00 Uhr 95% der Kundinnen und Kunden wieder versorgt und ab 16:00 Uhr das Umspannwerk Tolkewitz wieder am Netz war.

Zum Hintergrund: Am heutigen Montag, den 13.09.2021 um 13:53 Uhr gab es einen großflächigen Stromausfall in der Stadt Dresden und im Dresdner Umland. Grund dafür war ein Ausfall der 110-kV-Anlage aufgrund einer Störung im Umspannwerk Dresden Süd. Betroffen waren zunächst das Umspannwerk Altenberg sowie Ulberndorf, Leupoldishain, Heidenau, Dresden Süd Stadt und Land, die DB Energie und Pirna-Copitz. Eine Störungsausweitung im Anschluss sorgte für einen Störungsausfall im gesamten Stadtgebiet Dresden sowie im Umspannwerk Radeberg in Radebeul, Radeburg, Weixdorf, Großröhrsdorf, Freital, Nossen und Döhlen. Davon betroffen waren vorübergehend über 300.000 Haushalte im gesamten Versorgungsgebiet, darunter Hoch-, Mittel- und Niederspannungskunden der SachsenEnergie (Landnetz) der Stadt Dresden und Industriekunden sowie die Wasserwerke in Coschütz, Hosterwitz und Tolkewitz.

Großflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor  Foto: © SachsenNetzeGroßflächiger Stromausfall in Dresden und Umgebung liegen erste Erkenntnisse vor Foto: © SachsenNetze

 


Sachsen/Dresden. Am heutigen Montag, den 13.09.2021 um 13:53 Uhr gab es einen großflächigen Stromausfall in der Stadt Dresden und im Dresdner Umland. Grund dafür war ein Ausfall der 110-kV-Anlage aufgrund einer Störung im Umspannwerk Dresden-Süd. Betroffen waren zunächst das Umspannwerk Altenberg, Ulberndorf, Leupoldishain, Heidenau, Dresden Süd Stadt und Land, die DB Energie und Pirna-Copitz. Eine Störungsausweitung im Anschluss sorgte für einen Störungsausfall im gesamten Stadtgebiet Dresden sowie im Umspannwerk Radeberg, Radebeul, Radeburg, Weixdorf, Großröhrsdorf, Freital, Nossen und Döhlen. Davon betroffen waren vorübergehend 300.000 Haushalte im gesamten Versorgungsgebiet, darunter Hoch-, Mittel- und Niederspannungskunden der SachsenEnergie (Landnetz) der Stadt Dresden und Industriekunden.Die Ursache für die Störung wird derzeit vor Ort untersucht. Seit 15:00 Uhr sind 95% der Kundinnen und Kunden wieder versorgt; seit 16 Uhr ist das Umspannwerk Tolkewitz wieder am Netz. Wir setzen Sie in Kenntnis, sobald weitere Informationen zur Störung vorliegen. (Quelle: SachsenEnergie)

 Ticker: Blackout im  Umspannwerk Süd - Weitere Regionen in Sachsen betroffen   Foto: SymbolfotoTicker: Blackout im Umspannwerk Süd - Weitere Regionen in Sachsen betroffen Foto: Symbolfoto

Presemeldung der Feuerwehr

Gegen 14 Uhr kam es in der Landeshauptstadt Dresden zu einem flächendeckenden Stromausfall. Die für einen solchen Fall vorgesehenen Abläufe innerhalb des Brand- und Katastrophenschutzamtes wurden aktiviert.

Beispielsweise wurde das Brand- und Katastrophenschutzzentrum mit der Integrierten Regionalleitstelle Dresden (IRLS) in Dresden-Übigau während des Stromausfalls von einem Notstromaggregat mit elektrischer Energie versorgt, sodass die ankommenden Notrufe über die 112 nahtlos weiterbearbeitet werden konnten. Mittlerweile sind zahlreiche Stadteile wieder am Netz und die Einsatzlage entspannt sich. Um das zu erwartende ansteigende Anrufaufkommen zu bewältigen, wurden alle freien personellen Ressourcen der IRLS aktiviert. Insgesamt 19 Kolleginnen und Kollegen haben im Zeitraum von 14:00 Uhr bis 16:00 Uhr insgesamt 270 Notrufe aus der Landeshauptstadt Dresden, den Landkreisen Meißen sowie Sächsische Schweiz/Osterzgebirge entgegengenommen.

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Das entspricht etwa dem 10 bis 15-fachen gegenüber einem normalen Tag. Unabhängig von dem zusätzlichen Anrufaufkommen durch den Stromausfall ist am heutigen Tage das Einsatzaufkommen im Rettungsdienst stark erhöht. Im Zusammenhang mit dem Stromausfall kam es innerhalb der Landeshauptstadt Dresden zu 34 Einsätzen von Feuerwehr und Rettugnsdienst. In 24 Fällen wurden die Einsatzkräfte alarmiert, weil Personen in Aufzügen steckengeblieben waren. Der erste Notruf ging um 14:01 Uhr in der IRLS ein, wonach in einem Wohnhochhaus am Albert-Wolf-Platz eine Person in einem Aufzug stecken geblieben waren.

Sie wurden von der Feuerwehr aus ihrer Notlage befreit. Bei einem Großteil der Einsätze konnten sich die Personen von selbst befreien, da der Strom mittlerweile wieder vorhanden war. Weiterhin kam es zu vier Fehlalarmen durch automatische Brandmeldeanlagen, die in der IRLS einliefen. Im Georg-Arnold-Bad kam es zu einer Überflutung durch Abwasser, weil die Hebeanlage durch den Stromausfall nicht mehr funktionierte.

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Der Rettungsdienst wurde einige Male zu Patienten gerufen, bei denen die Heimbeatmungsgeräte durch den Stromausfall nur für eine begrenzte Zeit noch funktionierten. Gegen 15:30 Uhr konnte die personelle Verstärkung in der IRLS zurückgefahren werden, da sich das Anrufaufkommen normalisiert hat. (Quelle: Feuerwehr Dresden)

- 16:42 Uhr -Laut DB Pressestelle kam es zum Ausfall des Lichtes und der Anzeigen im HBF Dresden. Züge waren nicht betroffen.

- 16:06 Uhr - Laut SachsenEndergie sind 95% der Stadt wieder "am Strom". Da das Umspannwerk Süd einer der Netzknotenpunkte für Ostsachsen ist, betraf der Ausfall auch die angeschlossenen Gebiete in der Region.

Die Störungsursache wird untersucht

 

- 15:34 Uhr. Feuerwehr Dresden arbeitet Einsätze ab. Viele Personen in Aufzügen eingeschlossen! Notruf weiterhin erreichbar!
- 15:21 Uhr - SachsenEnergie: Es gab eine Störung im Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetz. Warum weitere Teile ohne Strom waren ist mit Stand jetzt nicht bekannt. Die Monteure sind derzeit alle unterwegs, so die SachsenEnergie auf Nachfrage. Sobald es dazu weitere Infos gibt, informieren wir sie hier. Aktuell gab es den Stromausfall um 13:53 Uhr.

- 15:03 Uhr- Die Straßenbahnen in Dresden standen rund 40 Minuten still
- 15:01 Uhr Wie die SachsenEndergie mitteilte gab und gibt es eine Störung imHochspannungsnetz / Mittelspannungsnetz. Es betrifft das UW Dresden Süd mit dem Ausfall einer 110kV Anlage.
- 15:00 Uhr noch immer gibt es Probleme in der Stromversorgung
- 14.27 Uhr Innenstadt, Strom ist da aber Internet und Funk ausgefallen.
- 14:27 Uhr Auch im Osterzgebirge gibt/gab es keinen Strom. Die Ursache ist derzeit nicht bekannt.