Breitenau (ots) - Am Wochenende stellten Polizeibeamte der Bundespolizei auf der A17 und am Bahnhof Schöna mehrere Personen fest, die illegal eingereist waren.

Breitenau (ots) - Am Freitag, dem 26. März 2021 kontrollierten Polizeibeamte der Bundespolizei auf der A17 einen albanischen Staatsangehörigen (26 Jahre). Bei der Überprüfung seines Reisedokumentes stellten die Einsatzkräfte fest, dass er seinen visafreien Aufenthalt bereits um 26 Tage überschritten hatte. Im Jahr 2018 versuchte er illegal über Cuxhaven nach Großbritannien zu gelangen und scheiterte mit seinem Vorhaben. Die Bundespolizei erließ gegen den Mann einen Bescheid zur Zahlung einer Geldstrafe. Jedoch ignorierte er in den letzten drei Jahren die Zahlungsaufforderungen. Er zahlte jetzt die fällige Strafe von 530 EUR und im Anschluss erfolgte seine Zurückweisung nach Tschechien.

   BPOLI BHL: Illegale Migration unterbunden - Zurückweisungen nach Tschechien   Symbolfoto:  Lukas Becker/Pixabay BPOLI BHL: Illegale Migration unterbunden - Zurückweisungen nach Tschechien Symbolfoto: Lukas Becker/Pixabay

Bereits am 25. März 2021 stellte die Bundespolizeiinspektion Berggießhübel eine achtköpfige Personengruppe aus Afghanistan im Bereich des Bahnhofs Schöna fest.
Zwei Tage später kontrollierte die Bundespolizei erneut vier Personen auf dem Elberadweg. Im Rahmen der Prüfung konnte festgestellt werden, dass es sich ebenfalls um afghanische Staatsangehörige handelte und diese nicht über einreise- und aufenthaltsberechtigende Dokumente verfügten.

Die Bundespolizei leitete gegen die afghanischen Staatsangehörigen (15 bis 21 Jahre) Strafverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ein. Ihre Zurückweisung nach Tschechien war die Folge des Versuchs der illegalen Migration nach Deutschland.

Am Sonntag, dem 28. März 2021 konnte auf der A17 eine Einschleusung von zwei vietnamesischen Staatsangehörigen (38 und 40 Jahre) unterbunden werden. Die zwei Männer verfügten nicht über einen Reisepass sowie eines Visums für die Bundesrepublik Deutschland. Gegen den Fahrer sowie die beschuldigten Vietnamesen wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz eingeleitet. Die Beschuldigten wurden ebenso wie die Afghanen nach Tschechien zurückgewiesen.

Quelle: Bundespolizeiinspektion Berggießhübel