Die 151 meldenden Aquakulturbetriebe im Freistaat erzeugten 2.096 Tonnen Speisefische im Jahr 2024. Insbesondere günstigere Witterungsbedingungen sorgten für einen Zuwachs der Fischbestände in der sächsischen Aquakultur. Während sich die Speisefischproduktion in Deutschland insgesamt im Vergleich zum Vorjahr um knapp ein Prozent verringerte, stieg die Produktion in Sachsen im gleichen Zeitraum um 12 Prozent. Allerdings wurde damit der 2014er Produktionswert um knapp 11 Prozent unterschritten.

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Mit einem Anteil von 13 Prozent an der gesamten Fischproduktion Deutschlands befindet sich Sachsen im Bundesvergleich an vierter Stelle. Nur Bayern, Niedersachsen und Baden-Württemberg brachten 2024 noch mehr Speisefische auf den Markt.

79 Prozent der im Jahr 2024 in Sachsen produzierten Speisefische waren Karpfen. Sachsen ist bei dieser Fischart mit 1.665 Tonnen zweitgrößter Produzent aller Bundesländer hinter Bayern. Mit einer Erzeugungsmenge von 101 Tonnen war die Regenbogenforelle die zweithäufigste Fischart, gefolgt vom Graskarpfen mit 72 Tonnen. Weitere bedeutende Fischarten waren die Schleie (59 Tonnen), der Sibirische Stör (23 Tonnen) sowie der Hecht (17 Tonnen).

92 Prozent der Fische wurden in Teichen, sechs Prozent in Becken, Fließkanälen oder Forellenteichen und zwei Prozent in anderen Erzeugungsverfahren (z. B. Kreislaufanlagen) produziert.

Die Landkreise Görlitz und Bautzen waren mit Anteilen von 41 Prozent bzw. 31 Prozent an der Gesamtproduktionsmenge die wichtigsten sächsischen Aquakulturregionen.

Quelle: STATISTISCHES LANDESAMT DES FREISTAATES SACHSEN