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(DJD). Vor 250 Jahren reiste Johann Wolfgang Goethe zum ersten Mal nach Ilmenau: Als Beamter des Weimarer Hofes sollte er sich um die Wiederbelebung des Bergbaus kümmern. Als er am 3. Mai 1776 „endlich glücklich betreckt“ in der Stadt am Fuße des Thüringer Waldes ankam, fand er den Anblick der alten Bergbauanlagen zwar „traurig“, aber die Gegend „herrlich“. Und so kehrte er immer wieder hierher zurück. „Ich war immer gerne hier und bin es noch ...“, schrieb er später an seinen Dichterfreund Friedrich Schiller. „Ich glaube, es kommt von der Harmonie, in der hier alles steht: Gegend, Menschen, Clima, Thun und Lassen.“
Goethe kam oft und gern nach Ilmenau. Heute lädt er bei Kostümführungen höchstpersönlich zum Stadtrundgang ein. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau/Thomas Wolf
Vieles von dem, was Goethe an Ilmenau schätzte, lässt sich bis heute an den historischen Schauplätzen der Stadt ablesen. Im Goethe-Jahr 2026 wird daraus vom 3. Mai bis 13. September ein Programm aus Ausstellungen, Lesungen, Führungen und Veranstaltungen, das die Verbindung zwischen Dichter, Landschaft und Geschichte neu sichtbar macht.
Der Goethewanderweg führt zum berühmten Goethehäuschen auf dem Kickelhahn, wo der Dichter „Wandrers Nachtlied“ schrieb. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau
Vom Kickelhahnturm genießen Wandernde eine weite Aussicht über den Thüringer Wald. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau
Ein Weg durch Goethes Ilmenau
Auf dem Goethewanderweg wird dieser Zusammenhang besonders anschaulich. Auf 20 Kilometern Länge verbinden sich zwischen Ilmenau und Stützerbach bedeutsame Wirkungsstätten seines Namenspatrons. Los geht’s am Amtshaus am Markt, wo im GoetheStadtMuseum dessen ehemalige Dienstwohnung und die Sonderausstellung „Goethes Ankunft in Ilmenau – Abenteuer Reise vor 250 Jahren“ zu sehen sind.
Der Goethewanderweg ist durch das geschwungene „G“ gekennzeichnet, er verbindet Goethes Wirkungsstätten zwischen Ilmenau und Stützerbach. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau/Adrian Seeber
Durch den Thüringer Wald führt der Weg ins Ilmtal und auf aussichtsreiche Gipfel. Ein Höhepunkt ist das Goethehäuschen auf dem Kickelhahn, wo der Literat sein berühmtes Gedicht „Wandrers Nachtlied“ direkt an die Bretterwand schrieb: „Über allen Gipfeln ist Ruh, in allen Wipfeln spürest du kaum einen Hauch; die Vögelein schweigen im Walde. Warte nur – balde ruhest du auch.“ Weiter geht es zum Museum Jagdhaus Gabelbach und zum Museum Goethehaus Stützerbach, die weitere authentische Wohn- und Arbeitszimmer zeigen. Unter ilmenau.de/tourismus sind interaktive Wanderkarten, alle Sehenswürdigkeiten und das Jubiläumsprogramm zu finden.
Im GoetheStadtMuseum ist die Dienstwohnung des Namenspatrons zu sehen. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau/Thomas Wolf
Goethes Schreibzeug ist heute ein Museumsstück. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau/Thomas Wolf
Finale im Zeichen Goethes
Zum Finale des Jubiläumsjahres feiert Ilmenau die Goethe-Festwoche: Sie beginnt an Goethes Geburtstag, dem 28. August, mit frischgebackenen „Goethe-Brötchen“ und freiem Eintritt in alle Museen. Bis zum 6. September gibt es täglich Programmpunkte, so auf dem Goethewanderweg, im Felsenkellerstollen, in den Museen und der „Alten Försterei“. Workshops führen „Mit Goethe in den Wald“ oder in die „Kavalierschule – Benehmen wie zu Goethes Zeiten“. So zeigt sich Ilmenau in diesem Jubiläumsjahr als lebendiger Erinnerungsort, an dem ursprüngliche Landschaft, Weltliteratur, Geschichte und Gegenwart auf eindrucksvolle Weise ineinandergreifen.
Das Goethemuseum Stuetzerbach zeigt originale Wohn- und Arbeitszimmer des Dichterfürsten. Foto: DJD/Stadtverwaltung Ilmenau
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