In Dresden entsteht an der Feldschlößchenstraße ein neuer, moderner Zustellstützpunkt (ZSP), der künftig eine zentrale Rolle für die postalische Versorgung der Region übernehmen wird. Realisiert wird das Projekt durch die RENTAmed Verwaltungsgesellschaft mbH als Investor. Nach der Fertigstellung wird die DHL Group den Neubau langfristig anmieten und in den operativen Betrieb überführen. Das Projekt stellt eine Investition in den Ausbau einer leistungsfähigen Zustellinfrastruktur und lässt die Deutsche Post und DHL in der Region noch leistungsfähiger in die Zukunft gehen.

Effizientere Zustellung durch neue Struktur

Der neue Standort entsteht in direkter Nachbarschaft zur bestehenden DHL Paketzustellbasis und ermöglicht eine zentrale Organisation und effizientere Abstimmung der Zustellprozesse. Die neuen Flächen schaffen optimale Voraussetzungen für effiziente Sortier-, Verlade- und Zustellprozesse. Der Neubau bietet Kapazitäten für 28 Verbundbezirke und 30 Briefbezirke – und stärkt damit die Leistungsfähigkeit der Logistikinfrastruktur sowohl innerhalb der Stadt als auch im Umfeld Dresdens.

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Durch die Verlagerung mehrerer Postleitzahlgebiete in den neuen Zustellstützpunkt lassen sich logistische Abläufe und Verbundpotenziale (gemeinsame Zustellung von Brief- und Paketsendungen) besser ausschöpfen. Insgesamt können dort künftig fast 35.000 Brief- und knapp 3.000 Paketsendungen pro Tag effizienter verarbeitet werden. Zugleich reduziert die neue Struktur interne Transportwege deutlich und senkt damit Prozesszeiten und Kosten. Mehrere bestehende Standorte in Dresden werden im neuen Zustellstützpunkt zusammengelegt. Vom neuen Standort aus werden künftig die PLZ-Gebiete 01067, 01069, 01156, 01157, 001159, 01169 und 01187 versorgt. Darüber hinaus werden weitere Standorte entlastet, darunter die Zustellstützpunkte in Meißen und die Zustellbasis Gröbern – dies schafft noch weitere Kapazitäten undsicher eine weiterhin hohe Qualität in der Zustellung. Am neuen Standort werden künftig 120 Mitarbeitende beschäftigt sein.

Nachhaltige Gebäudetechnik unterstützt die Transformation der Zustelllogistik
Der Neubau setzt auf eine moderne, besonders energieeffiziente Gebäudetechnik und unterstützt damit die Transformation hin zu einer noch nachhaltigeren Zustelllogistik. Die geplante Photovoltaikanlage ermöglicht die Erzeugung erneuerbarer Energie direkt vor Ort, während eine Wärmepumpenheizung den Betrieb weitgehend unabhängig von fossilen Energieträgern macht. Eine umfassende Gebäudeautomation sorgt dafür, dass Energieverbräuche zentral gesteuert, erfasst und optimiert werden können.

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Nach der Fertigstellung ist zudem der Ausbau von Ladeinfrastruktur für E Fahrzeuge vorgesehen. Dadurch wird der Standort gezielt auf die zunehmende Elektrifizierung der Zustellflotte ausgerichtet und für künftige Anforderungen vorbereitet. Der Neubau leistet damit einen wichtigen Beitrag zur kontinuierlichen Modernisierung und klimafreundlichen Transformation des Betriebs.

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Realisierung des Neubaus schreitet planmäßig voran
Der Neubau wird durch die RENTAmed Verwaltungsgesellschaft mbH als Investor realisiert. Der Generalunternehmer Goldbeck übernimmt die Gesamtumsetzung des Bauprojekts und bindet dabei auch regionale Unternehmen ein. Die vorbereitenden Arbeiten auf dem Grundstück hatten bereits im vergangenen Jahr begonnen, einschließlich Beräumung und Abbruch vorhandener Strukturen. Mitte Februar 2026 wurde die Baugenehmigung erteilt – ein zentraler Meilenstein für das Projekt. Die Gründungsarbeiten sind inzwischen nahezu abgeschlossen, und bereits Mitte April werden die ersten Stützen der neuen Halle errichtet sein.
Die Bauarbeiten liegen damit im Zeitplan. Die Fertigstellung des neuen Zustellstützpunkts ist für Ende 2026 vorgesehen, die Inbetriebnahme im ersten Quartal 2027. Mit dem neuen Standort setzt Deutsche Post und DHL konsequent auf moderne, effiziente und zukunftssichere Zustellstrukturen – ein wichtiger Schritt für die zuverlässige postalische Versorgung einer weiter wachsenden Region.

Quelle: DHL Group Sachsen und Sachsen-Anhalt