Mit einer symbolischen Erstüberfahrt am Terrassenufer haben der ADFC Dresden, die Dresden Marketing GmbH und die Koordinierungsstelle Elberadweg Süd, die für die touristische Vermarktung des Elberadwegs zuständig ist, heute den Start eines gemeinsamen Projekts zur besseren Orientierung am Elberadweg vorgestellt. Künftig sollen Elberadweg-Piktogramme die Wegführung im Stadtgebiet sichtbarer machen und Radfahrenden die Orientierung erleichtern.
ADFC DD Elberadweg Foto: © Juliane Mostertz / FOTOGRAFISCH
Das erste Piktogramm wurde auf Höhe der ehemaligen Carolabrücke präsentiert. In den kommenden Monaten bringen Ehrenamtliche des ADFC weitere 19 Piktogramme an ausgewählten Standorten entlang der Route auf.
Die neuen Piktogramme machen die vorgesehene Wegeführung für alle Verkehrsteilnehmenden besser erkennbar. Dadurch können Konflikte zwischen Fuß- und Radverkehr reduziert werden. Gerade für ortsfremde Radreisende erleichtern die Markierungen die Orientierung auf einem der meistbefahrenen Abschnitte des Elberadwegs. Gleichzeitig stärken sie die Wahrnehmung des Elberadwegs als eine der wichtigsten touristischen Radrouten Deutschlands.
ADFC DD Elberadweg Foto: © Juliane Mostertz / FOTOGRAFISCH
„Gerade an stark frequentierten Abschnitten helfen klare Markierungen dabei, die Wegeführung verständlich zu machen und Konflikte an unübersichtlichen Stellen vorzubeugen. Davon profitieren sowohl Radfahrende als auch zu Fuß Gehende. Daher freut es uns, dass wir das Projekt Elberadweg-Piktogramme durch das Engagement unserer Ehrenamtlichen und Partner realisieren können“, sagt Juliane Mostertz, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden.
Die Dresden Marketing GmbH, Dresdens offizielle Dachmarketing-Organisation, unterstützt das Projekt gern. „Der Elberadweg ist für das Reiseziel Dresden Elbland ein wichtiges touristisches Angebot, für Radwanderer ebenso wie für Genussreisende oder Familien. Durch die neuen Piktogramme können Radreisende nun deutlich sicherer und entspannter auf dem schönen Dresden-Abschnitt des Elberadwegs unterwegs sein. Zudem ist der Schriftzug #Visit Dresden ein herzlicher Gruß an unsere Gäste“, sagt Karla Kallauch, Pressesprecherin der Dresden Marketing GmbH.
v. l. n. r.: Karla Kallauch, Pressesprecherin der Dresden Marketing GmbH, Juliane Mostertz, Vorstandsmitglied des ADFC Dresden e.V., Jule Thöming, Koordinierungsstelle Elberadweg Süd. Foto: © ADFC Dresden
„Piktogramme haben sich entlang des Elberadwegs bereits vielerorts bewährt, wie etwa in Teilen Tschechiens, in Sachsen-Anhalt sowie zuletzt auch in Riesa. Umso mehr freut es uns, dass diese bewährte Form der Radwegmarkierung nun auch in Dresden Einzug hält. Das stärkt die Qualität des Elberadwegs als internationale Radroute und sorgt für eine bessere Orientierung auf der Strecke. Für den Erfolg der gesamten Route ist der Ausbau dieses Leitsystems ein wichtiger Schritt. Wir freuen uns deshalb sehr, dass nach Dresden bald auch die Sächsische Schweiz mit Piktogrammen folgen wird“, so Jule Thöming von der Koordinierungsstelle Elberadweg Süd.
Quelle: ADFC Dresden e.V.