Die Batterie-Restkapazität eines gebrauchten Elektroautos hat einen starken Einfluss auf die Leistungsfähigkeit und somit den Verkaufswert des Fahrzeugs. Der Batterietest von DEKRA für Elektrofahrzeuge hilft, zuverlässige Aussagen treffen zu können, indem er ein genaues Bild über den Gesundheitszustand der Batterie (State of Health, SoH) liefert. "Innerhalb von nur 15 Minuten und für eine Vielzahl von Fahrzeugmodellen durchführbar, bietet DEKRA herstellerunabhängige, valide Testergebnisse, auf die man sich beim Kauf, Verkauf und der Nutzung gebrauchter Elektrofahrzeuge verlassen kann“, sagt Mike Mitzschke, DEKRA Niederlassungsleiter in Dresden.
Batterietest für E-Autos in nur 15 Minuten. Foto: DEKRA
DEKRA bietet zwei Varianten der Batterietests an: Fahrmodus und Read-Out-Modus.
Der Batterietest im Fahrmodus mit seinem patentierten Algorithmus wurde von der renommierten RWTH Aachen University validiert. "Der Test ist anspruchsvoll und schnell, aber präzise und bietet den zusätzlichen Vorteil, dass er eine unabhängige und objektive Bewertung der Restkapazität der Antriebsbatterien dieser Elektrofahrzeuge ermöglicht“, so der DEKRA Experte.
Für Situationen, in denen der dynamische Batterietest nicht durchgeführt werden kann - aufgrund von Platzmangel oder Sicherheitsvorschriften - bietet DEKRA eine schnelle und praktische Lösung: den Read-Out-Report für Hochspannungsbatterien. Diese Methode liefert einen schnellen Hinweis auf den Zustand einer EV-Batterie, ohne dass eine physische Testfahrt erforderlich ist.
Im Gegensatz zum dynamischen DEKRA Batterietest ist der Read-Out-Report ein statisches Verfahren, d.h. das Fahrzeug bleibt an Ort und Stelle. Es extrahiert wichtige Batterieinformationen direkt aus dem Betriebsmanagementsystem, einschließlich State of Charge (SoC) - Verfügbare Energiemenge in der Batterie - und State of Health (SoH) - Informationen des Batteriemanagementsystems. Der Read-Out Report ist bereits mit zahlreichen Plug-in Hybrid Electric Vehicles (PHEV) und Battery Electric Vehicles (BEV) kompatibel.
Quelle: DEKRA