Mit der neuen Fernverkehrsverbindung von Dresden nach Rostock baut die Deutsche Bahn ihr Angebot weiter aus.Sie kaufte kurzfristig 17 hochwertige Doppelstockzüge, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren. Nun ist ein IC2 auf den Namen "Dresdner Elbland" getauft.

Mit der neuen Fernverkehrsverbindung von Dresden nach Rostock baut die Deutsche Bahn ihr Angebot weiter aus. Sie ist Teil der neuen Unternehmensstrategie „Starke Schiene“, mit der die DB mehr Verkehr auf die Schiene bringen will und damit einen wichtigen Beitrag für die Mobilitätswende und den Klimaschutz leistet. Weil keine Züge vorhanden waren entschloss sich die DB kurzfristig 17 hochwertige Doppelstockzüge, die bisher bei der österreichischen Westbahn im Einsatz waren zu kaufen. Doch bis die neuen Züge zum Einsatz kamen mussten sie die erforderlichen Test- und Schulungsfahrten absolvieren. Auch die Anpassung an das DB-Design und der Einbau des DB-Reservierungssystems musste erfolgen. Am Samstag wurde ein neuer IC auf den Namen "Dresdner Elbland" getauft. Ab Sonntag werden dann 8 Züge auf der neuen Strecke fahren.

Ein Neuer Intercity erwacht zum Leben - Nach Taufe - Start der neuen IC Verbindung 17   (Foto: MeiDresden.de)Ein Neuer Intercity erwacht zum Leben - Nach Taufe - Start der neuen IC Verbindung 17 (Foto: MeiDresden.de)

Einen Tag vor Betriebsstart wurde ein neuer Intercity-Doppelstockzug im Beisein von Staatsminister Martin Dulig und dem Konzernbevollmächtigen der DB für Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen, Martin Walden, feierlich auf den Namen „Dresden Elbland“ getauft.  

Die Fahrzeuge sind größtenteils erst zwei Jahre alt und haben bei Kunden höchste Zufriedenheitswerte erreicht, teilte die DB mit. Eine erste Testfahrt gab es Anfang November 2019 in Dresden, da noch als "Westbahn" Im Dezember dann hat die DB die Züge übernommen. Ab dem 08.März kommen die ersten IC2 Fahrzeuge zum Einsatz. Die hochwertigen Züge des Schweizer Herstellers Stadler Rail sind bis zu 200 km/h schnell und bestehen aus vier bzw. sechs Wagen mit über 300 bzw. 500 Sitzplätzen. Dies bedeutet mehr Platz für die Reisenden. Die Deutsche Bahn braucht für die neue Strecke 8 Züge. Einer ist als Reserve gedacht.  Die anderen 8 Züge kommen nach und nach in den Bestand der DB.

"Schlüsselübergabe"  (Foto: MeiDresden.de)"Schlüsselübergabe" (Foto: MeiDresden.de)

Für die Menschen in der Region heißt das: Mehr Fernverkehr und mehr Komfort. Die neuen Züge haben zwei Reisecafés, WLAN, Platz für Fahrräder und einen Familienbereich. Mit 16 Fahrten täglich sind Metropolen und Regionen in insgesamt vier ostdeutschen Bundesländern in neuer Qualität auf der Schiene verbunden. Die neuen Intercity-Doppelstockzüge des Herstellers Stadler werden erstmals in Deutschland eingesetzt, sie ersetzen die klassischen Reisezüge, die seit dem Start der Verbindung im Dezember letzten Jahres auf dieser Strecke fahren.

Mario Bartsch durfte die Premierenfahrt von Dresden nach Berlin fahren. Er ist Trainer und Prüfer für Eisenbahnfahrzeugführer    (Foto: MeiDresden.de)Mario Bartsch durfte die Premierenfahrt von Dresden nach Berlin fahren. Er ist Trainer und Prüfer für Eisenbahnfahrzeugführer (Foto: MeiDresden.de)

Elsterwerda, Doberlug-Kirchhain, Oranienburg, Neustrelitz, und Waren (Müritz) werden wieder regelmäßige Intercity-Halte.Vielfach gibt es verbesserte Anschlüsse, die Umsteigeverbindungen attraktiver machen. Zusätzlicher Halt wird ab Mai 2020 der Berliner Flughafen Schönefeld. Von Dresden ist dieser umsteigefrei in nur 90 Minuten erreichbar. Die neuen Intercity-Züge sind elektrisch angetriebene vierteilige Einheiten mit 300 Sitzplätzen.

Während der Schulungsfahrt am Donnerstag hatte MeiDresden.de genug Zeit den Zug einmal in Augenschein zu nehmen:  Ein Neuer Intercity erwacht zum Leben - MeiDresden.de war bei der vorletzten Schulungsfahrt mit an Bord

 

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