Die Wahl zum Vogel des Jahres 2026 von NABU und LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern) läuft auf Hochtouren: Schon über 100.000 Menschen haben sich für Amsel, Rebhuhn, Schleiereule, Waldohreule oder Zwergtaucher entschieden. Wer noch unschlüssig ist, dem hilft jetzt unser Bird-o-mat. Ganz ähnlich wie der Wahl-o-mat bei politischen Wahlen kann man anhand von Fragen herausfinden, welcher der fünf Kandidaten am besten zu einem passt.
NABU Vogel des Jahres 2026. Copyright: NABU/W. Rolfes, C. Bosch, O. Prosicky/BIA, F. Derer
Wie wäre es mit einem gefiederten Sänger, der zum Rappen geboren ist? Oder lieber ein Vogel, der heftig kreischt wie ein Metal-Sänger? Soll er unauffällig im Camouflage-Look gefiedert sein oder vielleicht elegant mit weißer Spitze? Nach dem Durchklicken erhält man den ganz persönlichen Supervogel und kann direkt zur Online-Wahlkabine schreiten
Begegnungen mit Waldbewohnern . Foto: NABU/Yvonne Hoffmann.
„Egal, für welchen Kandidaten man sich entscheidet, jeder der fünf hat es verdient, Vogel des Jahres zu werden“, sagt Martin Rümmler, NABU-Vogelschutzexperte. „Denn jeder steht für ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht.“ So wirbt die Amsel für mehr Grün und weniger Beton in Städten, das Rebhuhn fordert eine naturverträgliche Landwirtschaft, die Schleiereule will mehr Nistmöglichkeiten unter Dächern und in Kirchtürmen, die Waldohreule wirbt für vielfältige Landschaften und der Zwergtaucher möchte saubere Gewässer.
Schleiereule Foto: Karsten Mosebach
Gewählt werden kann bis zum 9. Oktober, 11 Uhr. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Der aktuelle Vogel des Jahres ist der Hausrotschwanz.
Bird-o-mat: www.NABU.de/birdomat Wahllokal: www.vogeldesjahres.de
Quelle: NABU (Naturschutzbund Deutschland) e.V