Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) hat entschieden, vorerst keine Wasserstoffzüge in seinem Netz einzusetzen. Diese Entscheidung basiert auf umfangreichen Untersuchungen und Abwägungen der Technischen Universitäten Dresden und Berlin, die die Vor- und Nachteile von Wasserstoff- und Akku-Technologien analysiert haben.
Testfahrt eines Desiro ML ÖBB Cityjet eco von Siemens Archiv 2020 © MeiDresen.de/Mike Schiller
Testfahrt eines Desiro ML ÖBB Cityjet eco von Siemens Archiv 2020 © MeiDresen.de/Mike Schiller
Testfahrt eines Desiro ML ÖBB Cityjet eco von Siemens Archiv 2020 © MeiDresen.de/Mike Schiller
Stattdessen wird der VVO das Dieselnetz ab 2031 mit Batterie-elektrischen Fahrzeugen auszuschreiben. 2020 wurde bereits ein solcher Zug auf einer Probefahrt von Dresden nach Königsbrück getestet.
Diese Entscheidung wurde Ende 2021 von der Zweckverbandsversammlung getroffen und soll dazu beitragen, die CO2-Emissionen im Regionalverkehr signifikant zu reduzieren. Die neuen batterieelektrischen Züge werden die derzeitigen Dieseltriebwagen ersetzen und somit einen wichtigen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität in der Region leisten.
Testfahrt eines Desiro ML ÖBB Cityjet eco von Siemens Archiv 2020 © MeiDresen.de/Mike Schiller
„Wir haben uns intensiv mit verschiedenen Antriebstechnologien auseinandergesetzt und sind zu dem Schluss gekommen, dass batterieelektrische Züge für unser Netz die beste Lösung darstellen“, erklärt ein Sprecher des VVO. „Diese Technologie bietet nicht nur eine hohe Energieeffizienz, sondern auch eine geringere Umweltbelastung.“