Seit Mai 2024 saniert die Landeshauptstadt Dresden den rund 1,5 Kilometer langen westlichen Abschnitt der Stauffenbergallee zwischen Rudolf-Leonhard-Straße und Hammerweg. Ab Ende Juni 2026 kann die Straße wieder auf ihrer vollen Breite befahren werden. Vor Beginn der Bauarbeiten prägte großformatiges Granitpflaster die Stauffenbergallee. Diese Oberfläche erschwerte die Befahrbarkeit für alle Verkehrsteilnehmer und führte zu erheblichem Verkehrslärm. Abhilfe schafft der neue Asphaltbelag. Für die Anlieger ist es nun deutlich ruhiger.

Stauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.deStauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.de

Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn: „Die Sanierung der Stauffenbergallee, Dresdens Hauptverkehrsstraße mit dem schlimmsten Bauzustand, auch als Stoßdämpferteststrecke bekannt, war dringend notwendig und längst überfällig. Die Lärmbelastung für die Anwohner entlang dieses wichtigen Autobahnzubringers war enorm. Zudem gab es für die Fußgänger weder ordentliche Gehwege noch Querungen und der Radverkehr hatte überhaupt keine geeignete Verkehrsführung. Gut, dass die Straße nun instandgesetzt ist. Viele Dresdnerinnen und Dresdner werden aufatmen.“

Stauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.deStauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.de

Leiser und sicherer über die Stauffenbergallee
Im Auftrag der Stadt wurden die Gehwege erneuert und 27 Spitzahorn-Bäume gepflanzt. Der südliche Gehweg wurde als gemeinsamer Geh- und Radweg ausgebaut. Entlang der nördlichen Fahrbahn entstand zusätzlich ein Radfahrschutzstreifen. Zur weiteren Verbesserung der Verkehrssicherheit entstehen bis Ende Juni 2026 drei zusätzliche Querungshilfen mit neuer Straßenbeleuchtung – in Höhe der Polizei, am Reiterberg sowie an der Treppenanlage zur Hartmut-Dost-Straße. Damit setzt die Landeshauptstadt Dresden die Maßnahmen 531 bis 533 der Fußverkehrsstrategie um. Bereits fertiggestellt wurde eine Querungsstelle vor der Kreuzung Stauffenbergallee/Hammerweg (Maßnahme 530).

Stauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.deStauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.de

Neue Leitungen, energiesparende LED-Beleuchtung
Parallel zu den Straßenbauarbeiten erfolgten umfangreiche Tiefbauarbeiten an Trinkwasser- und Fernwärmeleitungen sowie die Verlegung von Kabelschutzrohren in Zusammenarbeit mit der SachsenEnergie. Darüber hinaus wurden sämtliche Schachteinstiege der Stadtentwässerung Dresden höhenmäßig angepasst. Die Straßenbeleuchtung entlang der gesamten Baustrecke wurde erneuert und auf moderne LED-Technik umgestellt. Zusätzlich zum ursprünglich vorgesehenen Bauumfang wurden alle Straßenabläufe erneuert sowie weitere Abläufe einschließlich Anschlussleitungen eingebaut. Besondere Herausforderungen ergaben sich beim Neubau der Fernwärmeleitung im Kreuzungsbereich Stauffenbergallee/Hammerweg. Dort machten Abweichungen bei Lage und Tiefe vorhandener Leitungen und Kabelanlagen umfangreiche Umplanungen erforderlich. Zudem zeigte sich nach dem Aufbruch der Fahrbahn ein uneinheitlicher Unterbau, sodass der neue Fahrbahnoberbau angepasst werden musste.

Stauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.deStauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.de

Der zusätzliche – teilweise nicht vorhersehbare – Aufwand sowie allgemeine Kostensteigerungen führten dazu, dass die ursprünglich veranschlagten Baukosten von 2,9 Millionen Euro nicht eingehalten werden konnten. Die Gesamtkosten belaufen sich nun auf rund 4,5 Millionen Euro. Gleichzeitig verlängerte sich die Bauzeit um sieben Monate. Die Bauarbeiten führte die Firma Teichmann Bau aus. Das Landesamt für Straßenbau und Verkehr förderte den Bau der Radverkehrsanlagen mit rund einer Million Euro.

Stauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.deStauffenbergallee kurz vor der Fertigstellung - Sanierung sorgt für mehr Sicherheit und weniger Lärm. Foto: MeiDresden.de

Quelle: Landeshauptstadt Dresden