Kräftig gebaut und neugierig unterwegs: Der jüngste Spross in der 8-köpfigen Rothschildgiraffenherde ist nicht nur kräftig gebaut, sondern auch an seiner Umgebung und dem Herdenleben äußerst interessiert. Seit seiner Geburt am 16. Juni lernte Sipiwes und Matyas Sohn im Giraffenstall schrittweise die Herde kennen und erkundet inzwischen die weitläufige Kiwara-Savanne. „Sipiwes Sohn hat sich sehr gut entwickelt, ist mutig unterwegs und lässt sich auch nicht von den anderen Mitbewohnern einschüchtern. Diese Eigenschaften sind mit Blick auf die verschiedenen Savannenbewohner die beste Voraussetzung für ein gutes Miteinander“, zeigt sich Bereichsleiter Rene Forberg zufrieden.

Junger Giraffenbulle auf der Kiwara-Savanne mit weiteren Herdenmitgliedern Foto: Zoo LeipzigJunger Giraffenbulle auf der Kiwara-Savanne mit weiteren Herdenmitgliedern Foto: Zoo Leipzig
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„Zuchterfolge bei den gefährdeten Rothschildgiraffen sind für uns immer wieder Anlass zur Freude. Seit wir durch das Europäische Erhaltungszuchtprogramm 2020 und 2021
zwei neue Kühe und einen neuen Bullen bekamen, können wir uns über regelmäßigen Nachwuchs freuen“, ergänzt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold und ruft gleichzeitig alle
Zoo- und Giraffenfreunde auf, sich am heute beginnenden Namensaufruf zu beteiligen.

Kleiner Giraffenbulle entdeckt die Savanne und Mitbewohner Foto: Zoo LeipzigKleiner Giraffenbulle entdeckt die Savanne und Mitbewohner Foto: Zoo Leipzig

Bis zum 23. Juli sucht der Zoo Leipzig einen Namen für Sipiwes Sohn. Entsprechend des Verbreitungsgebietes der Rothschildgiraffen (Giraffa camelopardalis rothschildi)
werden Namen aus Ost- und Südafrika gesucht. Die Namensvorschläge können über die Website Namensaufruf | Zoo Leipzig (zoo-leipzig.de) eingereicht werden. Aus allen
Einsendungen suchen die Tierpflegerinnen und Tierpfleger ihre fünf Favoriten aus, die in die Onlineabstimmung gehen. Mit Beginn des Votings wird der Tauftermin
bekanntgegeben.

Freude in Gondwanaland: Im 15. Jubiläumsjahr der Tropenerlebniswelt Gondwanaland können sich die Pflegerinnen und Pfleger regelmäßig über Neuankömmlinge freuen.
Nachdem unter anderem bei den Rotschultertamarinen und Kronenmakis Jungtiere geboren wurden, sorgte am 21. Juni das Riesenotterpaar Caria (4) und Nacho (10) für
seinen ersten Nachwuchs.

Riesenotterjugntier mit Muttertier auf der Anlage © Zoo LeipzigRiesenotterjugntier mit Muttertier auf der Anlage © Zoo Leipzig

Wurde das Jungtier in den ersten Wochen ausschließlich in der Wurfbox von den Eltern versorgt, nehmen sie es seit ein paar Tagen immer wieder mit auf die Anlage. Vor allem während der Kommentierungen um 11.00 Uhr und 15.30 Uhr besteht für Zoogäste mit etwas Glück die Chance, den Neuankömmling bei seinen ersten Badeeinheiten zu sehen. „Bislang kümmert sich unser Riesenotterweibchen als Erstgebärende gemeinsam mit ihrem Partner vorbildlich um ihr Junges, und wir hoffen, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt. Die ersten Wochen in der Erstaufzuchtphase sind immer kritisch, und leider hat nur dieses eine von insgesamt 3 Jungtieren überlebt. Wir müssen noch etwas abwarten, um sicher sein zu können, dass das Jungtier aufkommt“, erklärt Seniorkurator Ariel Jacken.

Riesenotterjungtier schwimmend mit Elterntier Foto. Zoo LeipzigRiesenotterjungtier schwimmend mit Elterntier Foto. Zoo Leipzig

Riesenotter (Pteronura brasiliensis) gelten in ihren Verbreitungsgebieten durch Lebensraumzerstörung, Gewässerverschmutzung und Jagd als stark gefährdet. Der
Zoo Leipzig war der erste europäische Zoo, der diese Tierart im Jahr 1882 hielt.

Quelle: Zoo Leipzig