(djd). Den Partner oder die Partnerin mit einem selbst gekochten Menü überraschen und den Abend stilvoll mit einem Aperitif einläuten.

(djd).Den Partner oder die Partnerin mit einem selbst gekochten Menü überraschen und den Abend stilvoll mit einem Aperitif einläuten. Urlaubsstimmung auf der heimischen Terrasse mit einem fruchtigen Cocktail zelebrieren. Mit der besten Freundin auf die lange gemeinsame Zeit anstoßen. Genuss hat viele Facetten, exquisite Speisen und ausgewählte Getränke sorgen für Highlights auch im Alltag. Dabei kommt es vor allem auf die Qualität an und nicht auf die Menge. Doch wie viel Alkohol ist erlaubt und stimmt es, dass Männer mehr "vertragen" als Frauen?

 Bei ausgewählten Genüssen wie einem selbst gemixten Cocktail kommt es auf die Qualität der Zutaten an - nicht auf die Menge. ©djd/BSI/thxBei ausgewählten Genüssen wie einem selbst gemixten Cocktail kommt es auf die Qualität der Zutaten an - nicht auf die Menge. ©djd/BSI/thx

Empfohlene Grenzwerte für sie und ihn

Wenn es um den Genuss alkoholischer Getränke geht, sprechen Mediziner klare Empfehlungen aus. Als risikoarm gilt demnach eine Menge von täglich nicht mehr 20 Gramm reinen Alkohols bei Frauen und 30 Gramm bei Männern. Dieser Wert ist entsprechend auf die Getränke umzurechnen. Eine selbst gemixte Margarita zum Beispiel enthält etwa zwölf Gramm reinen Alkohol, das ist so viel wie bei 0,2 Litern Weißwein. Die unterschiedlichen Grenzwerte der beiden Geschlechter erklären sich allein durch biologische Gründe. Die weibliche Leber ist kleiner und baut Alkohol langsamer ab als bei Männern. Zudem enthält der Körper von Frauen weniger Wasseranteile, in denen sich der Alkohol lösen kann, daher ist die Blutalkoholkonzentration bei gleicher getrunkener Menge höher. Zudem ist "sie" im Bevölkerungsdurchschnitt kleiner und leichter als "er" und erreicht somit schneller einen höheren Promillewert im Blut. Mehr Hintergründe dazu und Tipps für einen bewussten Umgang mit dem Genussmittel Alkohol gibt es etwa unter www.massvoll-geniessen.de. Praktisch ist hier unter anderem der Onlinerechner, mit dem sich einfach der Alkoholgehalt verschiedener Getränke ermitteln lässt.

Ein feiner Aperitif läutet einen genussvollen Abend ein. ©djd/BSI/CorbisEin feiner Aperitif läutet einen genussvollen Abend ein. ©djd/BSI/Corbis

Mit dem Aperitif ein feines Menü einläuten

Wer also einen stilvollen Dinnerabend zu Hause oder im Restaurant plant, sollte bei Aperitif, dem Wein zum Essen und einem möglichen Digestif als Abschluss die Gesamtmenge an Alkohol im Blick behalten. Bitter-Getränke, Gin-Cocktails und Wermut zum Auftakt des Menüs sind echte Klassiker, die wieder an Beliebtheit gewinnen. Die enthaltenen Bitterstoffe regen den Appetit an und machen Lust auf die folgenden kulinarischen Highlights. "Deshalb sollte man den Aperitif bewusst und in Maßen genießen. Er enthält eher weniger Alkohol und sollte zum Start der Menüfolge nicht zu süß sein", empfiehlt Angelika Wiesgen-Pick, Geschäftsführerin des Bundesverbandes der Deutschen Spirituosen-Industrie und -Importeure e.V. (BSI). Unter www.rgz24.de/aperitif gibt es viele weitere Tipps und Hintergründe rund um die feine Trinkkultur.