In einer aktuellen Untersuchung von Öko Test wurde festgestellt, dass in Pizzakartons problematische Bisphenole nachgewiesen wurden. Diese chemischen Verbindungen, die häufig in der Verpackungsindustrie verwendet werden, stehen im Verdacht, gesundheitliche Risiken für Verbraucher darzustellen. Bisphenole, insbesondere Bisphenol A (BPA), sind bekannt dafür, hormonelle Veränderungen im Körper hervorzurufen und können potenziell zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen. Die Entdeckung dieser Substanzen in Pizzakartons wirft Fragen zur Lebensmittelsicherheit und den verwendeten Materialien auf.

Symbolfoto PixabaySymbolfoto Pixabay

Die Untersuchung hat gezeigt, dass die Migration von Bisphenolen aus der Verpackung in die Lebensmittel möglich ist, insbesondere bei fetthaltigen Speisen wie Pizza. Dies ist besonders besorgniserregend, da viele Menschen regelmäßig auf solche Produkte zurückgreifen.

Wenn schon Pizza aus der Einwegschachtel: Der Karton von Pizza Hut ist der einzige, der im Test nicht mit Bisphenol A oder S belastet ist. Öko Test hat zehn Pizzakartons aus Papier beziehungsweise Pappe auf Bisphenol A und Bisphenol S getestet. Dabei hat Öko Test  fünf Kartons bei bekannten Pizzalieferdiensten oder Pizzarestaurant-Ketten eingekauft. 

Ohne weitere Bedenken kann man den "Pizza Hut Pizzakarton" und den "Call a Pizza Pizzakarton" für eine Pizza nehmen.

Test Bisphenole in Pizzakartons: https://www.oekotest.de/15197

Quelle: Öko Test