Bei der Polizeidirektion Dresden wurden insgesamt 22 dieser Anrufe gemeldet. Die Betrüger riefen unter anderem in den Dresdner Stadtteilen Johannstadt, Bühlau und Seidnitz sowie in Altenberg, Bad Gottleuba-Berggießhübel, Coswig, Glashütte, Pirna und Wilsdruff an. Sie behaupteten, dass ein Angehöriger einen schweren Unfall verursacht hätte und nun eine Kaution von mehreren zehntausend Euro nötig wäre. In allen Fällen erkannten die Angerufenen den Betrug.
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Mit der sogenannten WhatsApp-Masche waren Unbekannte am Mittwochnachmittag allerdings erfolgreich. In Dippoldiswalde überwies eine Frau (53) etwa 1.000 Euro an Betrüger. Die Täter schrieben der 55-Jährigen eine Nachricht, in der sie sich als Tochter ausgaben, die Geld benötigte. Später merkte sie, dass sie betrogen worden war. In Radeburg sowie in den Dresdner Stadtteilen Johannstadt und Kemnitz versuchten Unbekannte mit dieser Masche ebenfalls Geld zu erbeuten, was misslang.
Mit einem sogenannten Gewinnverspechen versuchten Unbekannte am Mittwoch eine Frau (89) in Radebeul zu betrügen. Sie forderten die 89-Jährige am Telefon auf Guthabenkarten zu kaufen, da eine Gebühr für die Auszahlung des Gewinns nötig wäre. Als die Frau die Karten in einem Geschäft kaufen wollte, wies sie eine Verkäuferin darauf hin, dass es sich um eine Betrugsmasche handelt.
Die Polizei rät:
- Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen!
- Sprechen Sie mit Angehörigen oder Nachbarn, wenn Sie solche Anrufe oder Nachrichten bekommen!
- Übergeben Sie kein Geld an Unbekannte und überweisen Sie kein Geld an unbekannte Kontonummern!
- Verständigen Sie im Verdachtsfall die Polizei!
Quelle: Polizei Sachsen