Der Wiener Platz in Dresden könnte ein Buch schreiben. Von Tristesse bis Raub und mehrere Polizeieinsätzen, alles das was eine Stadt nicht braucht erlebt der Platz vor dem Hauptbahnhof täglich. Kommt jetzt der Wandel für den "Kriminalitätsschwerpunkt"? Die Landeshauptstadt Dresden sieht vor, den Platz noch in diesem Jahr beleben zu wollen. Das klingt erst einmal gut. Doch wird das auch was? Wie lange wollte man etwas ändern und nichts passiert. Von den vielen Fahrradleichen abgesehen. Die eigentlichen Springbrunnen oder Wasserspiele sind seit Jahren nicht in Betrieb, eine völlige Fehlplannung für den Platz.
© MeiDresden.de
Das waren einmal Brunnen bzw. Wasserspiele © MeiDresden.de
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Der Wiener Platz und die nördliche Freifläche des HBF Dresden sollen zu einem attraktiven, barrierefreien, klimaangepassten und sicheren Stadtraum aufgewertet werden.Die Bauarbeiten erfolgen in Kooperation mit der Deutschen Bahn in zwei Bauabschnitten. Zum Start der Bundesgartenschau 2033 soll alles fertig sein. In direkter Nachbarschaft zum HBF Dresden sollen am ehemaligen Kino gegen die Überhitzung sieben Bäume das Klima verbessern. Brunnen wird es so nicht mehr geben, anstatt dieser werden sie als Grünfläche mit Gehölzen umgestaltet. Neue Sitzgelegenheiten und Trinkbrunnen sollen zum verweilen einladen.
Visualisierung des geplanten Bereiches für die Neugestaltung des nördlichen Vorplatzes am Hauptbahnhof mit dem Wiener Platz © Rehwaldt Landschaftsarchitekten
Start der Arbeiten ist 2026. Drei jahre lang dauert der der Erste Abschnitt. Danach erfolgt Teil zwei bis 2033 zur BUGA. 4,4 Millionen Euro Kosten aus Städtebaufördermittel sowie Mittel der Deutschen Bahn stehen zur Verfügung.