Das Winterwetter mit häufigen Frost-Tau-Wechseln hat auf den Straßen in Dresden deutliche Schäden hinterlassen. Die vollständige Bestandsaufnahme läuft noch. Schon jetzt verzeichnet das Straßen- und Tiefbauamt aber im gesamten Stadtgebiet eine überdurchschnittlich hohe Schadensbilanz im Vergleich zu den vergangenen Jahren. Betroffen sind vor allem Straßen mit Asphaltdecke, deren Aufbau überaltert ist und deren Fahrbahn bereits zuvor Schäden aufwies. Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienstleistungen der Landeshauptstadt hat bereits mit der Beseitigung von Schlaglöchern begonnen. Dafür wird vor allem Heißasphalt eingesetzt. Einzelne, prekäre Schlaglöcher werden kurzfristig mit Kaltmischgut verfüllt. Die Arbeiten erfolgen verteilt über das gesamte Stadtgebiet.

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Die Instandsetzung erfolgt nach Dringlichkeit – zuerst im Hauptstraßennetz und auf Strecken des öffentlichen Nahverkehrs. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer hat dabei oberste Priorität.
Damit die Schäden fachgerecht behoben werden können, braucht es zunächst Trockenheit und Temperaturen, die dauerhaft im deutlichen Plusbereich liegen. Die Arbeiten werden noch mindestens den Monat März in Anspruch nehmen. Gleichzeitig bauen die Mitarbeiter die im Winter für die Verkehrssicherheit erforderliche Ausrüstung wie Schneefangzäune oder Streugutkisten wieder zurück und lagern sie ein.

Bis zur Instandsetzung werden Verkehrsteilnehmer gebeten, ihre Fahrweise den Straßenverhältnissen anzupassen und auf die Mitarbeiter der Stadt Dresden zu achten, die unter laufendem Verkehr Reparaturarbeiten durchführen.

Hinweise zu Straßenschäden können über den Mängelmelder unter www.dresden.de/maengelmelder gemeldet werden. Für die bereits eingegangenen Hinweise bedankt sich die Stadtverwaltung und bittet um Geduld bei der Bearbeitung.

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Übrigens: Im Rahmen des Modellprojekts Smart City gibt es ein Teilprojekt „Strategisches Erhaltungsmanagement“. Hier arbeitet die Landeshauptstadt Dresden an der softwaregestützten Instandsetzung von Straßen. Konkret werden in Dresdner Straßen Sensoren eingebaut, durch deren Auswertung künftig eine Prognose möglich wird, mit welcher Priorisierung Straßen gezielt ertüchtigt werden müssen, um diese langfristig zu erhalten. Die erste Messtelle wurde kurz vor der Stadtgrenze zu Freital in der Tharandter Straße stadteinwärts installiert. Hier werden die Achslasten des LKW-Verkehrs und die Temperaturen in verschiedenen Tiefen des Asphalts gemessen. Eine weitere von vier geplanten Messstellen entsteht gerade an der Dohnaer Straße. Weitere Informationen zum Modellprojekt sind unter smartcity.dresden.de zu finden.
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Quelle: Landeshauptstadt Dresden