Hundekot und freilaufende Hunde sorgen in Dresden immer wieder für Beschwerden. Besonders in dicht besiedelten Wohngebieten fühlen sich viele Anwohner und Gäste der Stadt dadurch gestört. Beim Ordnungsamt der Landeshauptstadt Dresden gehen regelmäßig Hinweise mit der Bitte um mehr Kontrollen ein.

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Am Freitag, 17. April 2026, fanden konzentrierte Hundekontrollen in der Landeshauptstadt Dresden statt. Vier Kontrollteams waren von den frühen Morgenstunden bis zum Nachmittag in ziviler Kleidung im gesamten Stadtgebiet unterwegs. Im Fokus der Kontrollen standen die Regelungen der Polizeiverordnung „Sicherheit und Ordnung“ zur Hundehaltung sowie die Einhaltung der Hundesteuersatzung der Landeshauptstadt Dresden. Dabei wurden Hundeführer für die geltenden Pflichten sensibilisiert. Hundekotbeutel sowie die Steuermarken der jeweiligen Hunde mussten vorgezeigt werden. Besonders geachtet wurde außerdem auf das ordnungsgemäße Ausführen der Hunde, die lokal begrenzten Leinenzwanggebiete und die Leinenpflicht in Fahrgastunterständen an ÖPNV-Haltestellen.

Im Ergebnis wurden insgesamt 129 Hundekontrollen durchgeführt, ein Verstoß gegen die Leinenpflicht und 61 Missachtungen der Hundesteuersatzung festgestellt. Zwei Personen hatten keine vorgeschriebenen Tierkotbeutel dabei. Dementsprechend wurden zahlreiche Ordnungswidrigkeitsverfahren sowie steuerrechtliche Überprüfungen eingeleitet. Die Stadtverwaltung betont: Ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Hinterlassenschaften von Hunden ist ein Zeichen von Respekt und Rücksichtnahme und trägt zu einem sauberen Stadtbild bei. Niemand möchte, dass Spielplätze zur Infektionsquelle für Kinder werden oder der Spaziergang im Park zum Hindernislauf wird. Abseits konzentrierter Aktionen wie am heutigen Tag werden die Halterpflichten deshalb auch im regulären Streifendienst des Gemeindlichen Vollzugsdienstes kontrolliert.

Quelle: Landeshauptstadt Dresden