Für das bevorstehende Wochenende werden Höchsttemperaturen in ganz Deutschland und auch in Dresden erwartet. Mit steigenden Temperaturen steigt erfahrungsgemäß der Wasserverbrauch. Am vergangenen, heißen Wochenende verbrauchten die Dresdnerinnen und Dresdner im Schnitt zusammen 160.000 Kubikmeter Trinkwasser am Tag – eine deutliche Steigerung zum Durchschnittswert von 117.000 Kubikmetern am Tag. Auch am kommenden Wochenende wird wieder mit einem Rekordwert gerechnet. 

Wasserwerk Dresden-Coschütz, welches 60 Prozent des Dresdner Trinkwassers bereitstellt.   Foto: ©  René MeinigWasserwerk Dresden-Coschütz, welches 60 Prozent des Dresdner Trinkwassers bereitstellt. Foto: © René Meinig

Es muss sich jedoch niemand Sorgen machen: Die Trinkwasserversorgung für Dresden und das Umland ist gesichert. Denn deren wesentlicher Vorteil liegt in ihrer breiten Aufstellung. Rund 60 Prozent des Trinkwassers stammt aus dem Talsperrensystem Klingenberg/Lehmühle im Osterzgebirge, weitere 40 Prozent werden aus Uferfiltrat der Elbe und Grundwasser gewonnen. Diese vielfältigen Wasserquellen sorgen für eine hohe Versorgungssicherheit, auch in Trocken- und Hitzeperioden.

SachsenEnergie investiert kontinuierlich in den Ausbau und die Modernisierung der Wasserinfrastruktur. Dazu gehört insbesondere die geplante Trennung von Trinkwasser- und Industriewasserversorgung. Durch den Aufbau einer eigenständigen Industriewasserversorgung, unter anderem durch ein geplantes Flusswasserwerk in Übigau, wird die Trinkwasserversorgung nachhaltig entlastet und zukunftssicher aufgestellt. Außerdem baut SachsenEnergie das bestehende Trinkwassersystem aus und erneuert das Leitungsnetz. Dadurch konnten in den vergangenen Jahren die Wasserverluste im Versorgungssystem deutlich reduziert werden.

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Ab dem 24.06. bis 31.10.2026 gilt in Dresden ein Entnahmeverbot aus oberirdischen Gewässern, das die Untere Wasserbehörde der Landeshauptstadt Dresden angeordnet hat. Dies betrifft nicht die Entnahme von Trinkwasser aus dem Wasserhahn. Gleichzeitig bleibt Trinkwasser eine wertvolle und endliche Ressource: Anhaltende Hitze und ausbleibender Niederschlag belasten die verfügbaren Wassergewinnungsressourcen zunehmend. Darum appelliert SachsenEnergie an Bürger und Unternehmen, Trinkwasser bewusst und sparsam zu nutzen. Wichtig dabei ist: Auf eine ausreichende Wasserzufuhr sollte insbesondere an heißen Tagen nicht verzichtet werden.

Diese Wasserspartipps helfen dabei, das wertvolle Gut Trinkwasser zu schonen:

  • Gartenbewässerung anpassen:  Pflanzen möglichst in den frühen Morgenstunden oder am späten Abend gießen, um Verdunstungsverluste zu minimieren. 
  • Gezielt statt flächig gießen:  Lieber selten, dafür durchdringend bewässern – das stärkt die Wurzeln und spart Wasser. 
  • Regentonnen nutzen:  Gesammeltes Regenwasser eignet sich hervorragend zur Gartenbewässerung. 
  • Rasenpflege überdenken:  Rasenflächen müssen in Hitzeperioden nicht dauerhaft grün gehalten werden – sie erholen sich in der Regel wieder. 
  • Wasser sparsam im Haushalt einsetzen:  Kurz duschen statt baden, Geschirrspüler und Waschmaschine nur voll beladen betreiben. 
  • Kein unnötiges Wasser laufen lassen:  Beim Zähneputzen oder Einseifen Wasser abstellen. 
  • Pools bewusst befüllen: Jede Poolfüllung überdenken.

Quelle: SachsenEnergie