Am 11.2. ist Europäischer Tag des Notrufs 112. Die Rettungsdienste bilden die entscheidende notfallmedizinische Schnittstelle zwischen Gefahrenabwehr und Gesundheitswesen. Neben der schnellen medizinischen Versorgung bei Notfällen und Unfällen übernehmen sie auch Krankentransporte. Über die Notrufnummer 112 wird in Deutschland ebenfalls die Feuerwehr alarmiert, die ein breites Aufgabenspektrum abdeckt: Brandbekämpfung, technische Hilfeleistung, Gefahrguteinsätze sowie Rettungen aus Höhen, Tiefen und dem Wasser.

Am 11.2. ist Europäischer Tag des Notrufs 112. Foto: Kerstin Riemer (Pixabay)Am 11.2. ist Europäischer Tag des Notrufs 112. Foto: Kerstin Riemer (Pixabay)

90 Prozent der Deutschen würden im Notfall die 112 wählen. Deutlich weniger bekannt ist jedoch, dass diese Notrufnummer europaweit in 44 Ländern gilt. Der Europäische Tag des Notrufs soll genau dafür das Bewusstsein schärfen. Das Datum 11.2. dient dabei gleichzeitig als Merkhilfe für die Kurzwahl.

Wie funktioniert es?
- Sie können 112 von Festnetz- und Mobiltelefonen anrufen, um jeden Notfalldienst zu kontaktieren: einen Krankenwagen, die Feuerwehr oder die Polizei.

- Ein speziell ausgebildeter Operator wird jeden 112-Anruf entgegennehmen. Der Betreiber wird sich entweder direkt mit dem Ersuchen befassen oder den Anruf je nach der nationalen Organisation der Notdienste an den am besten geeigneten Notdienst weiterleiten.

- Betreiber in vielen Ländern können die Anrufe nicht nur in ihrer Landessprache, sondern auch in Englisch oder Französisch entgegennehmen. Wenn der Anrufer nicht weiß, wo er sich befindet, ermittelt der Betreiber, wo sich die Person befindet, die den Anruf tätigt, und leitet ihn an die Notfallbehörden weiter, damit diese sofort helfen können.

- 112 wird auch in einigen Ländern außerhalb der EU verwendet - wie der Schweiz und Südafrika - und ist weltweit in GSM-Mobilfunknetzen verfügbar.

Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes

Erstmeldung: 06.02.2026 10:30:46