Eine Fluggesellschaft verdient in der Luft ihr Geld. Stehende Flieger verursachen nur unnötige Gebühren. In Deutschland steht die Luftfahrtindustrie vor großen Herausforderungen. SundAir kündigte für Dresden ab Mitte Januar eine Pause an. Die Rede ist für zwei Monate für erforderliche Wartungsarbeiten und die Anpassung an Wettbewerbssituation. Was auch imnmer das bedeuten mag, steht die in Deutschland vor großen Herausforderungen. Anfang April sollen dann wieder Flieger ab Dresden starten.
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Dabei stehen die kleineren Flughäfen wie Dresden und Leipzig im Mittelpunkt des Geschehens. Wie wir bereits mehrfach berichtet haben, ist das Sterben von Airlines und Verbindungen in Deutschland ein Problem. Günde dafür liegen u.a.an den steigenden staatlichen Standortkosten wie Luftverkehrsteuer, Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Diese Staatlichen Gebühren und Abgaben machen heute rund ein Drittel der Flugkosten aus. Die hohen Standortkosten zwingen Airlines dazu, entsprechend unwirtschaftlich gewordene Verbindungen in und ab Deutschland einzustellen. Desweiteren sind auch die Grenznahen Flughäfen wie zum Beispiel Prag mit ihren niedrigen Kosten ein besserer Anlaufpunkt für Passagiere und Airlines.