Sachsen. Die Schulferien in Sachsen sind bald bereits wieder auf der Zielgeraden, der große Tag für die ABC-Schützen rückt näher. Am 17. August ist im Freistaat für viele Kinder Einschulung. Zum neuen Lebensabschnitt gehört für die Erstklässler auch die Herausforderung dazu, den Straßenverkehr selbstständig zu meistern. Damit die Kleinen sicher ankommen, empfiehlt der ADAC, den künftigen Schulweg rechtzeitig vor Schulbeginn zu üben.

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Tipps fürs Schulwegtraining
Üben Sie den Schulweg so früh wie möglich. Und zwar zur normalen Schulzeit, also nicht an Wochenenden oder unüblichen Tageszeiten. Nur dann herrschen nahezu realistische Bedingungen. So können sich die Kinder in Ruhe an die neue Situation herantasten. Dabei sollten Eltern ihren Kindern mögliche Gefahrenpunkte wie Kreuzungen und Straßenquerungen zeigen und ausführlich mit ihnen besprechen. Aus Sicht der Verkehrssicherheit sollte der sicherste Weg zur Schule Priorität haben. Nur durch Übung und unter Anleitung von Erwachsenen, die sich selbst vorbildhaft verhalten, lernen Kinder, wie man im Straßenverkehr sicher unterwegs sein kann. Als spielerische Übung können Eltern einen Rollentausch anbieten, bei dem die Kinder die Erwachsenen führen und auf Gefahren hinweisen. Die Kinder müssen sich dabei aktiv und mit Verantwortung auf das Verkehrsgeschehen einlassen.

Wenn Kinder einen Teil oder den gesamten Weg mit dem Schulbus oder öffentlichen Verkehrsmitteln zurücklegen, sollten Eltern auch diese Wege vorher mit dem Kind üben. Denn Vorsicht gilt auch an Bushaltestellen. Der ADAC Sachsen rät davon ab, Kinder regelmäßig mit dem Auto zur Schule zu bringen. Elterntaxis führen oft zu chaotischen und unübersichtlichen Situationen vor der Schule, in denen Kinder erst recht gefährdet sind.

Quelle: ADAC Sachsen e.V.