Campingurlaub in Sachsen bleibt im bundesweiten Vergleich preiswert. Eine Familie mit zwei Erwachsenen und einem Kind zahlt in der Hochsaison 2026 durchschnittlich 39 € pro Nacht. Damit liegen die Campingpreise im Freistaat unter dem deutschen Durchschnitt von 41 €. Das zeigt die aktuelle Preisanalyse von PiNCAMP, dem Campingportal des ADAC.
Campingurlaub in Sachsen bleibt im bundesweiten Vergleich preiswert. Foto: freep!k
Deutschland-Vergleich: Sachsen im preislichen Mittelfeld
Mit durchschnittlich 39 € pro Nacht liegt Sachsen im Mittelfeld der deutschen Campingregionen. Gleichzeitig bleibt Camping im Freistaat günstiger als in vielen anderen Bundesländern.Die Preise steigen gegenüber dem Vorjahr um 8 %. In einigen Bundesländern fallen die Zuwächse jedoch deutlich stärker aus – etwa in Nordrhein-Westfalen, wo die Preise um 18 % steigen.
„Campingurlaub muss nicht teuer sein. Sachsen zeigt, dass Familien auch in beliebten Natur- und Ferienregionen vergleichsweise günstig campen können“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
Durchschnittspreise (Hochsaison, 2026)
Sachsen mit 39 € und plus 8 Prozent Veränderung zum Vorjahr (Platz 6)
Campingurlaub in Sachsen bleibt im bundesweiten Vergleich preiswert. Foto: Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay
Nebensaison bleibt Sparoption
Camping ist besonders für Familien mit schulpflichtigen Kindern eine beliebte Urlaubsform – entsprechend hoch ist die Nachfrage in der Hauptsaison im Juli und August. Wer außerhalb der Sommerferien reist, kann deutlich sparen. In Sachsen liegen die Preise in der Nebensaison durchschnittlich rund 6 Prozent unter dem Hochsaisonniveau.
In klassischen Ferienregionen fällt der Unterschied teilweise deutlich größer aus. In Mecklenburg-Vorpommern sparen Camper in der Nebensaison durchschnittlich 24 Prozent.
Nebensaison-Ersparnis gegenüber Hochsaison 2026
Sachsen mit 6 Prozent Ersparnis in der Nebensaison (Platz 10)
Deutschland im Europavergleich
Auch im internationalen Vergleich bleibt Camping in Deutschland vergleichsweise günstig. Mit durchschnittlich 41 € pro Nacht gehört Deutschland – nach Norwegen (38 €) und Schweden (40 €) – zu den preiswertesten Campingländern Europas.Gegenüber dem Vorjahr steigen die Preise bundesweit um rund 7 % und entwickeln sich damit exakt im europäischen Durchschnitt. In klassischen Urlaubsländern fällt das Preisniveau weiterhin deutlich höher aus, etwa in Kroatien (73 €), Italien (63 €) oder der Schweiz (61 €).
Campingurlaub in Sachsen bleibt im bundesweiten Vergleich preiswert. Symbolfoto: Pixabay
„Trotz moderater Preissteigerungen bleibt Deutschland im europäischen Vergleich ein günstiges Campingland. Gleichzeitig sehen wir, dass viele Reisende sensibel auf zu starke Preiserhöhungen reagieren und ihre Aufenthaltsdauer oder ihr Reiseziel entsprechend anpassen“, sagt Uwe Frers, Campingexperte und Geschäftsführer von PiNCAMP.
MethodeDie PiNCAMP Preisanalyse 2026 basiert auf den ausgewiesenen Übernachtungspreisen der Hochsaison 2026. Ausgewertet wurden die Preisangaben von rund 2.300 Campingplätzen in den wichtigsten Urlaubsländern deutscher Camper. Grundlage der Berechnung ist der Gesamtpreis pro Nacht für eine Familie (zwei Erwachsene und ein Kind bis zehn Jahre) inklusive Standplatz für ein Wohnmobil oder einen Wohnwagen mit Zugfahrzeug; Zeltplätze wurden nicht berücksichtigt. In die Analyse einbezogen wurden Deutschland, Italien, Frankreich, Kroatien, Niederlande, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich.* Stadtstaaten und das Saarland wurden aufgrund geringer Fallzahlen nicht berücksichtigt.
Quelle: ADAC Sachsen e.V,