Der Vorsitzende des Sonnenstrahl e.V. Andreas Führlich zählt zu den zehn Persönlichkeiten, die in diesem Jahr mit der Ehrenmünze der Landeshauptstadt Dresden ausgezeichnet wurden. Damit werden seit 2022 Menschen geehrt, die sich im Ehrenamt in besonderer Weise engagieren. Seit 2008 gehört Andreas Führlich zum Vorstand des Sonnenstrahl e.V. Dresden, welcher sich um krebskranke Kinder und ihre Familien kümmert. Im Jahr 2013 übernahm er den Vorsitz des Vereins und engagiert sich seit zwölf Jahren auch im Kuratorium der Deutschen Kinderkrebsstiftung.In seiner Laudatio erinnerte der frühere Vorstand des Universitätsklinikums Prof. Michael Albrecht daran, dass Andreas Führlich im Alter von 9 Jahren selbst an Krebs erkrankt war und die Sorgen der Familien aus eigenem Erleben nachfühlen kann. Bereits als Jugendlicher war er im Verein aktiv und organisierte Veranstaltungen mit der Jugendgruppe. Heute ist er unermüdlich, um weitere Unterstützer und Sponsoren insbesondere zur Finanzierung des neuen Hauses zu gewinnen.
Fotos: © Holm Helis
Prof. Albrecht dankte Andreas Führlich auch im Namen der erkrankten Kinder für sein Engagement, das mit großem Zeitaufwand verbunden ist. „Um Sponsoren zu gewinnen, muss man nicht nur beharrlich sein, sondern auch viel Fingerspitzengefühl haben und am Ende den richtigen Nerv treffen. Das alles macht er wirklich jeden Tag und mit großem Engagement.“ Die Ehrenmünze wurde 2022 zum ersten Mal verliehen und ist, nach dem Ehrenbürgerrecht und der Ehrenmedaille, die dritthöchste Auszeichnung der Landeshauptstadt. Für die Gestaltung zeichnet Medailleur Tilo Kügler aus Meißen verantwortlich. Die Münze besteht aus 60 Gramm massivem Silber.
Ihre Vorderseite zeigt außer dem Stadtwappen die Frauenkirche und einen Lorbeerzweig. Die Rückseite trägt den Schriftzug: „Für Verdienste im Ehrenamt – der Oberbürgermeister“. Vorschläge für die Ehrenmünze 2026 werden bereits entgegengenommen.
Quelle: PR Mutschke